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Radtouren


Offene Veranstaltungen – Stadtführungen – Radtouren – Barkassenfahrten


Hamburg News Guide bietet sowohl Offene Veranstaltungen an, die von jeder und jeden besucht werden können, als auch solche, die wir exklusiv nur für Gruppen durchführen. Hier in dieser Tabelle finden Sie – neben unseren jede Woche stattfindenden Veranstaltungen (Alt- und Innenstadt, Speicherstadt und Hafencity, Rundgänge bis St. Pauli) weitere besondere Themenveranstaltungen, die wir 2018 planen.

Interessieren Sie sich indes für exklusive Gruppenveranstaltungen, dann klicken Sie bitte hier.

 

Veranstaltungen im April 2018

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Termine
Treffpunkt Thema der Veranstaltung Infos & Buchen
Hinweis: Außer den hier genannten Veranstaltungen führen wir jede Woche von Mittwoch bis Sonntag zusätzliche Stadtrundgänge in der Innenstadt, Speicherstadt und Hafencity durch. Um dazu Informationen zu erhalten, klicken Sie bitte rechts unter „Infos & Buchen“. Infos & Buchen
10.04.2018
16:00 Uhr
U Bahn Landungsbrücken Rundgang durch die südliche Neustadt Infos & Buchen
11.04.2018
18:30 Uhr
U Bhf Kellinghusenstraße
Rundgang durch Eppendorf und Winterhude Infos & Buchen
12.04.2018
18:30 Uhr
Stadthausbrücke 5 Rundgang am Großneumarkt und im Gängeviertel Infos & Buchen
13.04.2018
17:00 Uhr
Jacobikirche, Jakobikirchweg Rundgang Hamburg im MIttelalter Infos & Buchen
17.04.2018
16:00 Uhr
Stephansplatz Rundgang durch Planten un Blomen Infos & Buchen
19.04.2018
18:30 Uhr
Heidi-Kabel-Platz 1 Rundgang durch St. Georg Infos & Buchen
20.04.2018
17:00 Uhr
Edmund-Siemers-Allee 1 Rundgang durch das Grindelviertel Infos & Buchen
24.04.2018
18:30 Uhr
U Bhf Sternschanze Rundgang durch das Schanzenviertel Infos & Buchen

 

Veranstaltungen im Mai 2018

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Hinweis: Außer den hier genannten Veranstaltungen führen wir jede Woche von Mittwoch bis Sonntag zusätzliche Stadtrundgänge in der Innenstadt, Speicherstadt und Hafencity durch. Um dazu Informationen zu erhalten, klicken Sie bitte rechts unter „Infos & Buchen“. Infos & Buchen
Termine
Treffpunkt Thema der Veranstaltung Infos & Buchen
09.05.2018
17:30 Uhr
Jakobikirchweg / St. Jacobi Kirche Hamburg in der NS Zeit Infos & Buchen
12.05.2018
11:00 Uhr
Fuhlsbüttlerstr. 756 Rundgang über den Ohlsdorfer Friedhof Infos & Buchen
15.05.2018
18:30 Uhr
Jungfernstieg 52 Rundgang zur Geschichte der Swingjugend Infos & Buchen
17.05.2018
18:30 Uhr
S Bhf Rübenkamp Rundgang durch Barmbek Infos & Buchen
23.05.2018
17:00 Uhr
S Bhf Altona / Ausgang Ottensen Rundgang durch Ottensen Infos & Buchen
25.05.2018
17:00 Uhr
U Bahnhof Burgweg Stadtteilrundgang durch Hamm Infos & Buchen
26.05.2018
14:00 Uhr
U Bhf Saarlandstraße Rundgang durch den Hamburger Stadtpark Infos & Buchen
29.05.2018
18:30 Uhr
U Bhf Me0berg Rundgang durch das Kontorhausviertel Infos & Buchen
31.05.2018
17:30 Uhr
U Bahn Wandsbek Markt Rundgang durch Wandsbek (Kern) Infos & Buchen
31.05.2018
18:30 Uhr
S Bhf Sternschanze Rundgang durch das Karolinenviertel Infos & Buchen

 

Veranstaltungen im Juni 2018

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Termine
Treffpunkt Thema der Veranstaltung Infos & Buchen
Hinweis: Außer den hier genannten Veranstaltungen führen wir jede Woche von Mittwoch bis Sonntag zusätzliche Stadtrundgänge in der Innenstadt, Speicherstadt und Hafencity durch. Um dazu Informationen zu erhalten, klicken Sie bitte rechts unter „Infos & Buchen“. Infos & Buchen
03.06.2018
11:00 Uhr
S Bhf Ohlsdorf Radtour durch die Hummelsbüttler Moore Infos & Buchen
06.06.2018
18:30 Uhr
Stadthausbrücke 5 Rundgang am Großneumarkt und im Gängeviertel Infos & Buchen
07.06.2018
18:30 Uhr
NN Rundgang durch Uhlenhorst Noch keine Detailbeschreibung
12.06.2018
18:30 Uhr
Jungfernstieg 52 Rundgang zur Geschichte der Swingjugend Infos & Buchen
15.06.2018
18:00 Uhr
Millerntorplatz Sonder-Rundgang in St. Pauli – für die Volkshochschule – günstiger Preis Infos & Buchen
16.06.2018
11:00 Uhr
Fuhlsbüttler Str. 756 Radtour über den Ohlsdorfer Friedhof Infos & Buchen
19.06.2018
18:30 Uhr
U-Bahnhof Borgweg Rundgang durch die Jarrestadt Infos & Buchen
26.06.2018
18:30 Uhr
Stephansplatz Rundgang durch Planten un Blomen Infos & Buchen
29.06.2017
15:00 Uhr
Fuhlsbüttler Straße 756 Rundgang über den Ohlsdorfer Friedhof Infos & Buchen

 

Veranstaltungen im Juli 2018

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Treffpunkt Thema der Veranstaltung Infos & Buchen
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01.07.2018
11:00 Uhr
Zufahrt Alter Elbtunnel / Bei den St. Pauli Landungsbrücken Große Hafen-Rad-Erlebnistour Infos & Buchen
03.07.2018
18:30 Uhr
Steintorplatz 1 Themenrundgang „Steintor, Steinstraße und Steinweg“ Infos & Buchen
10.07.2018
18:30 Uhr
U Bhf Messberg Rundgang: Weltkulturerbe Speicherstadt und Kontorhäuser Infos & Buchen
17.07.2018
18:30 Uhr
Wiedendamm 3 / museum der Arbeit Rundgang am Osterbekkanal Infos & Buchen

 

Veranstaltungen im August 2018

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Termine
Treffpunkt Thema der Veranstaltung Infos & Buchen
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07.08.2018
18:30 Uhr
U Bahn Landungsbrücken, Ausgang Hafentor Rundgang durch die Südliche Neustadt Infos & Buchen
14.08.2018
18:30 Uhr
Jungfernstieg 52 Rundgang zur Geschichte der Swingjugend Infos & Buchen
17.08.2018
17:00 Uhr
U Bhf Kellinghusenstraße / Ausgang Goernestraße Rundgang durch Eppendorf und Winterhude Infos & Buchen
21.08.2018
18:30 Uhr
Stephansplatz Rundgang durch Planten un Blomen Infos & Buchen
22.08.2018
18:30 Uhr
Edmund-Siemers-Allee 1 Rundgang durch das Grindelviertel Infos & Buchen
23.08.2018
18:30 Uhr
S Bhf Rübenkamp Rundgang durch Barmbek Infos & Buchen
25.08.2018
11:00 Uhr
Zufahrt Alter Elbtunnel Radtour über die Elbinsel Wilhelmsburg Infos & Buchen
26.08.2018
11:00 Uhr
Fuhlsbüttler Straße 756 Radtour über den Ohlsdorfer Friedhof Infos & Buchen
29.08.2018
18:30 Uhr
U Bhf Burgweg Historischer Stadtteilrundgang durch Hamm Infos & Buchen
31.08.2018
17:30 Uhr
Millerntorplatz Sonder-Rundgang in St. Pauli – für die Volkshochschule – günstiger Preis Infos & Buchen

 

Veranstaltungen im September 2018

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Treffpunkt Thema der Veranstaltung Infos & Buchen
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02.09.2018
11:00 Uhr
U Bhf Landungsbrücken / Ausgang Hafentor Radtour durch das Alte Land Infos & Buchen
07.09.2018
17:00 Uhr
Heidi-Kabel-Platz Rundgang durch St. Georg Infos & Buchen
08.09.2018
11:00 Uhr
S Bhf Altona / Ausgang Ottensen Rundgang durch Ottensen Infos & Buchen
11.09.2018
16:00 Uhr
U Bhf Messberg Rundgang: Weltkulturerbe Speicherstadt und Kontorhäuser Infos & Buchen
13.09.2018
18:30 Uhr
U Bhf Hallerstraße Rundgang durch Pöseldorf und Harvestehude Infos & Buchen
13.09.2018
17:30 Uhr
Strandkai vor dem Unileverhaus Rundgang durch die neuen Teile der Hafencity – Rundgang für die Volkshochschule – günstiger Preis Infos & Buchen
14.09.2018
17:00 Uhr
Stadthausbrücke 3 Rundgang am Großneumarkt und durch das Gängeviertel Infos & Buchen
18.09.2018
16:00 Uhr
U Bhf Sternschanze Rundgang durch das Schanzenviertel Infos & Buchen
22.09.2018
11:00 Uhr
Fuhlsbüttler Straße 756 Rundgang über den Ohlsdorfer Friedhof Infos & Buchen
25.09.2018
16:00 Uhr
U Bhf Messberg Rundgang durch das Kontorhausviertel Infos & Buchen

 

Veranstaltungen im Oktober 2018

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Treffpunkt Thema der Veranstaltung Infos & Buchen
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20.10.2018
14:00 Uhr
St. Jacobi Kirche / Jakobikirchhof 22 Rundgang Hamburg im Mittelalter Infos & Buchen

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Erlebnisradtouren ab Harburg


Seit mehreren Jahren führen wir nun auch Erlebnis-Radtouren im Bezirk Harburg durch. Die erste geht vom Harburger Hafen bis Altenwerder und dann zurück bis Neuwiedenthal. Die zweite Tour führt Sie bis in die Fischbeker Heide. Die dritte Tour geht von Neugraben in die Elbdörfer und weiter bis nach Finkenwerder …

Erlebnis-Radtour vom Harburger Hafen bis nach Altenwerder

In Francop - eines der Elbdörfer - beginnt das Alte LandUnsere Erlebnis-Radtour beginnt im Harburger Binnenhafen. Ein schönes Konglomerat aus Historischem und Modernem. Nirgendwo sonst in Hamburg ist der Denkmalbestand so groß wie hier. Mit der „Horeburg“ und dem Schloss lag im Binnenhafen einst die Keimzelle Harburgs.

Entlang des Harburger Seehafens, vorbei an alten Kaianlagen, Brücken und Kanälen geht es dann weiter bis Moorburg und Altenwerder.

Das alte Fischerdorf wich vor einigen Jahren Europas modernsten europäischen Containerterminal. Hier wirken die Container fast schon wie kleine Schuhkartons, bewegt wie von Geisterhand. Geblieben ist die alte Dorfkirche. Nach einer Pause im Altenwerder Truckertreff geht es durch Moorlandschaften zurück bis zur S Bahn-Haltestelle in Neuwiedenthal, wo unsere Radtour endet.

Radtour von Wilhelmsburg bis in die Harburger Berge und in die Fischbeker Heide

Huegelgrab in der Fischbeker HeideDie Tour führt zunächst durch den neuen Inselpark in Wilhelmsburg, dann über die Süderelbe in den Harburger Binnenhafen. Ein spannendes Konglomerat aus Historischem und Modernem, das wir, wie das Harburger Rathaus, kurz streifen.

Erneut ins Grüne geht es nun zum Außenmühlenteich, dem schönen Harburger Stadtpark. Der Engelbek folgend bis zum alten Dorfkern von Marmstorf. Durch herrliche hügelige Landschaften radeln wir bis zum Freilichtmuseum am Kiekeberg.

Die Harburger Berge streifend geht es abschließend noch in die Fischbeker Heide, wo wir auf Hügelgräber aus der Stein- und Bronzezeit stoßen. Ganz in der Nähe soll einst Klaus Störtebeker seine Schätze vergraben haben.

Erlebnis-Radtour ab Neugraben bis in die Elbdörfer und weiter bis Finkenwerder

Unsere Radtour durchs Grüne beginnt in Neugraben. Doch schon wenige Minuten später lockt uns ein Mosaik aus Feuchtwiesen, Hochstauden, Mooren und Hecken. Wir sind im Naturschutzgebiet „Moorgürtel“, das für selten gewordene Tier- und Pflanzenarten heute einen wertvollen Rückzugsraum bildet.

Von dort geht es in die Elbdörfer Francop und Neuenfelde, wo mit dem „Alten Land“ das größte Obstanbaugebiet Deutschlands beginnt. In Neuenfelde besuchen wir die alte Pankratiuskirche. Bereits 1682 errichtet, beherbergt sie eine berühmte Orgel von Arp Schnitger.

Vorbei an großen Obstplantagen und schönen alten Bauernhäusern, führt uns die Tour im Anschluss nach Finkenwerder, wo sie – den Rüschpark noch mitnehmend – am Fähranleger endet. Mit dem Fährschiff und der S-Bahn geht es zurück bis nach Harburg.

Diese zweite Tour bieten wir bis auf weiteres allerdings nur auf Anfrage für Gruppen an.

Teilnahmevoraussetzungen

Bitte bringen Sie eigene Räder mit. Ist Ihnen dies nicht möglich, dann schicken Sie uns eine Mail. Wir verstehen im Kontakt günstigen Radverleihern. Entsprechende Infos stellen wir Ihnen dann zu. Für Nordelbianer und Auswärtige verweisen wir zudem auf das Radverleih-System von StadtRad Hamburg.

Für Anfragen: „info@hamburg-news.org“.

Alles auf einen Blick

Gruppen-Touren

Gern organisieren wir für Sie Gruppentouren. Nur Sie legen dann Termin, Uhrzeit und die Dauer Ihrer Radtour fest. Das geht auch schon für kleine Gruppen!

Nachfolgend können Sie etwas zu unseren Preisen erfahren. Mit dem Button »Anfrage für Gruppe« können Sie uns ein Angebot für Ihren Wunschtermin abfordern. Oder Sie buchen gleich direkt. Dann gibt es noch einen Rabatt.

Veranstaltung-Nr. …
Harburger Hafen-Erlebnis-Radtour: 7502
Von Harburg in die Elbdörfer: 7503
Radtour bis in die Fischbeker Heide: 7508

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Hamburg Kompakt: Radtouren quer durch den Hamburger Innenstadtbereich


Hamburg, das ist eine Stadt zum Radfahren. Mit unserer Radtour Hamburg Kompakt wenden wir uns dem innerstädtischen Raum zu:

Wir sehen die Alster und den Jungfernstieg, das beeindruckende Kontorhausviertel mit dem Chile-Haus, das alte Rathaus und den Rathaus-Innenhof, dann auch die HafenCity und Speicherstadt und schließlich St. Pauli und den Kiez.

Letzterer galt in historischer Zeit als »Hamburger Berg«, weshalb wir ihn nicht von unten, von den Landungsbrücken aus, zu befahren suchen, sondern von einer Anhöhe am Michel aus. Von diesem geht es zunächst auf einen schönen Höhenweg, von dem wir aus wir von oben auf die Landungsbrücken und den Alten Elbtunnel schauen. Dann sind es nur noch wenige Meter bis zur »sündigen Meile«, der Reeperbahn, und schließlich in Richtung Große Freiheit. Vom Fahrrad-Sessel aus, ist das eine ganz besondere Perspektive.

Abseits der großen Straßen nehmen wir im Anschluss auch schöne Grünanlagen, wie Planten & Blomen, bei dieser gemütlichen und in einem gemächlichen Tempo verlaufenden Radtour mit. Sie erleben die Elbmetropole dabei aus der Sicht eines Menschen, der hier arbeitet und lebt. Also nicht nur das offizielle, das goldene Hamburg soll unser Thema sein, sondern auch das, was bei den Bewohnerinnen und Bewohnern immer wieder zu Diskussionen führte und führt. In der Geschichte der Stadt und in ihrer Gegenwart. Kurz und gut: diese Radtour, sie ist »een lütt beten anners«, wobei aber auch das Lachen und der Spaß nicht zu kurz kommen!

Bei dieser Tour beziehen wir zudem auch die Wünsche der Teilnehmenden mit ein. Wird beispielsweise nach der »Hammaburg« gefragt, radeln wir mit Sicherheit am Domplatz vorbei, wo die einst stand. Besteht der Wunsch zwischendurch mal für ein kleines Getränk einen Stopp zu machen, so ist natürlich auch das möglich.

Nach dieser etwa drei- bis dreieinhalbstündigen Tour haben Sie jedenfalls einen guten Überblick über Hamburg. Sie lernen unsere Stadt im Kreis einer netten Radtour-Gruppe und eines erfahrenen Radtour Guide kennen.

Teilnahmevoraussetzungen für die Radtour Hamburg Kompakt

DSC_0110Bitte bringen Sie ein eigenes Rad mit. Ist Ihnen dies nicht möglich, so besteht für Sie die Möglichkeit bei »StadtRad Hamburg« ein Rad zu leihen. Im innerstädtischen Raum gibt es überall Radterminals an denen Sie bequem und einfach mit einer EC- oder Kreditkarte sich innerhalb von 2 Minuten ein Rad leihen können. Denkbar ist auch, dass Sie sich zuvor online registrieren. Dann geht es noch schneller. Später können Sie das Rad dann an einem x-beliebigen anderen Terminal wieder abgeben. Diese Radtour Hamburg Kompakt startet übrigens direkt an einem solchen Terminal!

Gruppen ab 5 oder 6 Personen können wir zudem einen Kontakt zu einem privaten Rad-Verleiher herstellen, der Ihnen die Räder rechtzeitig anliefert und auch wieder abholt. Klar ist, dass wir bei diesem besonders gute Preiskonditionen haben, so dass Sie ihre Räder also nirgendwo günstiger erhalten!

Unser Tour ist mit rund 13 bis 15 Kilometer für alle Beteiligten gut zu schaffen. Es kommt uns nicht auf Tempo an, sondern darauf das Radfahren zu genießen!

Wünschen Sie dazu weitere Infos, dann schicken Sie uns eine Mail: „info@hamburg-news.org“. Wir antworten prompt!

Alles auf einen Blick

Gruppentouren

Diese Tour bieten wir in dieser Saison für Gruppen an.

Gern organisieren wir für Sie Gruppentouren. Nur Sie legen dann Termin, Uhrzeit und die Dauer Ihrer Radtour fest. Das geht auch schon für kleine Gruppen!

Nachfolgend können Sie etwas zu unseren Preisen erfahren. Mit dem Button »Anfrage für Gruppe« können Sie uns ein Angebot für Ihren Wunschtermin abfordern. Oder Sie buchen gleich direkt. Dann gibt es noch einen Rabatt.

Veranstaltungs-Nummer: 0500.

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Große Hafenerlebnis-Touren auf dem Rad


Bremer KaiWenn man einen Hamburger Politiker fragt, was denn wichtig für die Stadt ist, die Antwort ist klar: der Hafen! Einer der Gründe, warum die Hamburger Hafenbehörde, früher schlicht „Strom und Hafenbau“ genannt, heute sich „Hamburg Port Authority“ bezeichnend, zu den mächtigsten Institutionen zählt.

Fast 10 Millionen Container werden jährlich im Hafen umgeschlagen. Zehntausende Hamburgerinnen und Hamburger sind direkt oder indirekt mit ihrer Arbeit von diesem abhängig. Doch die Hafenwirtschaft ist heute Bestandteil einer weltweit agierenden Logistik- und Transportkette, in der vor allem das Tempo des Umschlags zählt. Moderne Terminals mit ihren Containerbrücken ersetzen daher die alten Kaianlagen, die für die immer größer werdenden Schiffe längst nicht mehr geeignet sind.

Genau das nutzen wir für unsere Erlebnis-Radtour durch den Hafen: An alten Kaianlagen, heute von Pflanzen durchbrochen, in romantisch anmutenden Arealen der alten 50er Schuppen, entdecken wir schlafende Schönheiten und alte Hafenkräne. Vor allem am Bremer Kai und am Hansahafen ist es dann so schön, gibt es so viel zu bestaunen, so viele ungewöhnliche Ausblicke, dass wir hier unsere Räder ein Stück weit schieben.

Dreieinhalstündige Radtour durch den Hamburger Hafen

Bei unserer dreieinhalbstündigen Tour geht es vom Treffpunkt an den Landungsbrücken zunächst in die Speicherstadt und Hafencity, wo noch im 19. Jahrhundert das Zentrum des Warenumschlags lag. Dort sehen wir auch das Kreuzfahrtterminal, bevor es dann in den Baakenhafen weitergeht, wo früher die Schiffe gen Afrika ablegten. Die alten Elbbrücken passierend geht es dann in jenen Teil des Hamburger Hafens, der noch bis vor zwei Jahren zum Freihafen gehörte. Über den Moldau- und Saalehafen kommen wir zum Bremer Kai.

MuseumshafenDessen Schönheiten noch verdauend, fahren wir im Anschluss Richtung Ballinstadt, wo Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts Hunderttausende Auswanderer zeitweilig Quartier bezogen, bevor es über den Ozean nach Amerika ging. Über grüne Pfade erreichen wir dann das Reiherstieg-Viertel, das ebenfalls zu dieser Zeit als Wohnort für Hafen- und Werftarbeiter entstand. Heute multikulturell geprägt, beeindruckt es mit seiner schönen alten Bausubstanz.

Lässt es die Zeit zu, nehmen wir hier einen alten Flakbunker mit, von dessen Dach aus wir aus 40 Meter Höhe einen herrlichen Blick auf ganz Hamburg genießen.

Alten Wasserstraßen folgend geht es nun erneut in den ehemaligen Freihafen. Hier radeln wir jetzt noch in Richtung des Kaiser-Wilhelm-Hafens, wo wir einen Blick auf das Containerterminal Tollerort mitnehmen. An alten Sperrschleusen vorbei, gelangen wir im Anschluss auf einen Platz, von dem aus wir einen herrlichen Blick auf die Hafenpromenade – samt Landungsbrücken – am anderen Elbufer nehmen. Anschließend geht es durch den Alten Elbtunnel zurück zu den Landungsbrücken

Ganztagestour durch den Hamburger Hafen

Einmal jährlich bieten wir Ihnen als Offene Veranstaltung eine Ganztages-Tour durch den Hafen an. Ebenfalls an den Landungsbrücken beginnend, führt uns diese gleich am Anfang durch den Alten Elbtunnel auf die andere Elbseite. Dort nehmen wir auch bei dieser Tour den Tollerort, den Bremer Kai mit dem Hansahafen, den Reiherstieg und das Reiherstieg-Viertel sowie die Ballinstadt mit. Ausgehend von dem erwähnten Flakbunker, stoßen wir dann aber noch sehr viel tiefer in den Hamburger Hafen vor.

hhla containerterminal altenwerderZunächst geht es zu den alten Rethe-Speichern. Mehrere Brücken passierend über den Köhlbrand im Anschluss nach Moorburg, wo wir nicht nur gigantische, inzwischen wieder begrünte Schlickhügel sehen, sondern auch das modernste Hafenterminal Europas. Es liegt im benachbarten Altenwerder. Hier wirken die Container fast schon wie kleine Schuhkartons, die in weniger Minuten entladen, dann, wie von Geisterhand geführt, ins Hinterland verschwinden. Das Terminal ist vollautomatisiert und wird in fast allen Funktionen durch eine Computerzentrale gesteuert.

Kurz danach stoßen wir auf die alte Kirche des ehemaligen Fischerdorfes Altenwerder. Der Grünstreifen mit der Kirche ist das einzige, was den ehemaligen Bewohnern blieb. Doch wenn die sich in der Kirche treffen, gibt es hier ganz besonders leckeren Kuchen. Ist dies nicht der Fall, bietet der Altenwerder Truckertreff eine gute Alternative für eine kleine Pause. Die letzten 6 bis 8 Kilometer geht es nun noch zur Dradenau in Finkenwerder. Unser Weg führt uns an einem Museumshafen mit alten Fischkuttern vorbei. Schusspunkt ist dann der Fähranleger, von dem aus wir mit einem Fährschiff in 30 Minuten noch eine kleine Hafenrundfahrt erleben. Sie führt uns zurück zu den Landungsbrücken.
 

Alles auf einen Blick

Offene Radtouren

Ganztagestour durch den Hafen

So., 01.07.18 – 11:00 Uhr

Dauer: etwa 6 Stunden zuzüglich der Fährschifffahrt (ca. 36 Kilometer)
Treffpunkt: An der Zufahrt zum Alten Elbtunnel, Bei den St. Pauli Landungsbrücken.
Preis: 19.00 €€ pro Teilnehmenden

Wenn Sie an dieser Tour teilnehmen möchten, klicken Sie bitte auf das nachfolgende Button:






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Gruppenveranstaltungen:

Gern organisieren wir für Sie Gruppentouren. Nur Sie legen dann Termin, Uhrzeit und die Dauer Ihrer Radtour fest. Das geht auch schon für kleine Gruppen!

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Sie haben kein Rad?

Sie haben kein eigenes Rad oder können dies nicht mitbringen? Kein Problem. Unsere Tour startet an einem Radterminal von StadtRad Hamburg – einem öffentlichen Radverleih-System, wo Sie sich ein Rad bequem und in wenigen Minuten ausleihen können.
Auf Anfrage senden wir Ihnen dazu weitere Informationen zu. Bitte senden Sie uns eine Mail: „info@hamburg-news.org“.
Gruppen vermitteln wir auch Räder über einen Radverleiher, der ihre Räder anliefert und wieder abholt. Zu sehr günstigen Preisen versteht sich!
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Radtour ins Alte Land – durch Neuenfelde, Cranz und Jork bis Buxtehude


Was kann es Schöneres geben, als auf dem Fahrrad die Schönheiten im Alten Land kennenzulernen? Denn schon am Elbstrom, der bei Cranz eine beachtliche Breite zeigt, sehen wir zahlreiche Obstplantagen. Und je tiefer wir vorstoßen, umso intensiver erleben wir den Obstgarten Altes Land mit seinen im Frühjahr farbenprächtig blühenden Apfel- und Kirschbäumen und seinen frischen Früchten im Sommer. Ein flaches, schönes und abwechslungsreiches Land, wo uns kaum ein Hügel unser Vergnügen auf dem Rad erschwert.

Unsere Tour beginnt mit einer fast 30 Minuten dauernden Fährschifffahrt von den Landungsbrücken zum Fähranleger Finkenwerder. Dort angekommen führt uns die folgende etwa fünfstündige Radtour zunächst durch einen Teil von Finkenwerder. Wir sehen den Gorch-Fock-Park, dann den Rüschpark, wo einst die größte Hamburger Weft, die Deutsche Werft, ihren Standort hatte. Dort im Rüschpark sehen wir auf der anderen Elbseite Teufelsbrück. Dann führt uns die Tour in das Naturschutzgebiet der Alten Süderelbe, bevor wir bei Neuenfelde schließlich das Alte Land erreichen. Das größte geschlossene Obstanbaugebiet Deutschlands.

In dem hübschen Dorf sehen wir die alte 1682 errichtete St. Pankratius-Pfarrkirche, auch schöne, meist unter Denkmalschutz stehende Bauernhäuser. Doch nur ein paar Schritte weiter erleben wir, wie vor einigen Jahren ein jahrelanger Kampf „David gegen Goliath“ schließlich durch den Flugzeughersteller Airbus gewonnen werden konnte. Die Landebahn reicht heute bis zum Rand von Neuenfelde.

Im gemächlichen Tempo geht es nun weiter nach Cranz. Viele Jahre unter dänischer Herrschaft stehend, gehört dieser kleine Stadtteil erst seit 1937 zu Hamburg. Wir sehen die Sietas Werft und das Este-Sperrwerk, wo wir einen gigantisch schönen Blick auf die Elbe genießen. Hier am Mühlenberger Loch hat der Fluss eine Breite von über 2 Kilometern. Doch dann ruft uns der süße Duft von Kaffee und frischem Obstkuchen in eines der wunderschönen Gartenlokale direkt an der Este.

Ein echtes Fahrrad-Erlebnis folgt im Anschluss, wenn wir auf dem alten Este-Deich unsere Tour in südliche Richtung bis Groß Hove und dann bis Jork fortsetzen. Die Gemeinde Jork, sie bildet den Mittelpunkt dieser alten Obst- und Kulturlandschaft. Was wäre eine Stippvisite im Alten Land ohne auf einem Obstbauernhof ein paar schöne Früchte einzukaufen. Dazu besteht jetzt reichlich Gelegenheit.

Bei unserer Radtour lernen wir die Geschichte des Alten Landes kennen

Die Entwicklung des Alten Landes und das Leben seiner Bewohner sind geprägt durch die ständige Auseinandersetzung mit dem Wasser. Mit der Besiedlung der Marsch begann das Ringen gegen das Wasser. Kein Deich – kein Land – kein Leben, dieser Satz beschreibt die Lage der Altländer besonders treffend. Das Wasser war aber nicht nur ständige Bedrohung, es diente von jeher auch als Verkehrsweg. Das weitgehend sumpfige Land ließ erst ab Ende des 19. Jahrhunderts den Straßenbau gelingen. Gräben, Wettern, Fleete und Flüsse erlebten deswegen einen lebhaften Schiffsverkehr mit aus den besonderen Bedürfnissen entwickelten Fahrzeugen wie Kähnen, Jollen, Ewern und Kümos. Besteht Interesse können wir uns diese Geschichte im Museum „Altes Land“ verdeutlichen, an dem wir vorbeikommen werden. Die Geschichte der Schifffahrt, der Häfen, der Fähren und der Werften ist dargestellt durch Modelle, Dokumente, Fotos und Originalteile. Das Museum zeigt aber auch prunkvolle Originalgebäude mit vielen wertvollen Möbeln und Trachten der Region.

Der Obstbau wird seit etwa 1550 für das Alte Land urkundlich nachgewiesen. Er verdrängte Ackerbau und Viehzucht und ist heute der beherrschende Wirtschaftszweig. Überdeutlich wird dies auch auf dem letzten Teilstück unserer Radtour durchs Grüne. Große Straßen möglichst meidend, fahren wir über kleinere Wege weiter bis nach Buxtehude, wobei wir auch einige Moorlandschaften mitnehmen werden. Hier durchradeln wir abschließend Teile der hübschen Altstadt dieser alten Hansestadt, bevor unsere Tour an der S Bahn Haltestelle Buxtehude endet. Von dort geht es mit der S Bahn zurück zum Hamburger Hauptbahnhof.

Alles auf einen Blick

Offene Tour

So., 02.09.2018 – 11:00 Uhr
Treffpunkt: S Bahnhof Landungsbrücken / Ausgang Hafentor
Dauer: 6 Stunden
Preis: 19 €

Wenn Sie an dieser Tour teilnehmen möchten, klicken Sie bitte auf »Ticket(s) buchen«.






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Gruppenveranstaltungen:

Gern organisieren wir für Sie Gruppentouren. Nur Sie legen dann Termin, Uhrzeit und die Dauer Ihrer Radtour fest. Das geht auch schon für kleine Gruppen!

Nachfolgend können Sie etwas zu unseren Preisen erfahren. Mit dem Button »Anfrage für Gruppe« können Sie uns ein Angebot für Ihren Wunschtermin abfordern. Oder Sie buchen gleich direkt. Dann gibt es noch einen Rabatt.

Veranstaltung-Nr.: 7501

Toureninformation:

Anzahl der gefahrenen Kilometer: ca. 33.

Für Gruppen, die eine kürzere Tour wünschen, kann diese Tour auch insofern variiert werden, als dass es dann ab Cranz zurück zum Fähranleger Finkenwerder geht. Dann ggf. über den südlichen Teil dieser Halbinsel.
 

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Radtouren entlang der Elbe von Altona bis Blankenese und zum Klövensteen


Die großen Parks entlang der Elbchaussee, die sich mächtige Hamburger und Altonaer Kaufleute im Zeichen der Aufklärung einst anlegten, sie stehen im Zentrum dieser Radtour. Englischen Landschaftsgärten nachempfunden, sind diese schönen Parks zugleich ein beredtes Zeugnis für die politischen und philosophischen Debatten im aufstrebenden Bürgertum nach der französischen Revolution von 1789.

Dass die Kreditfähigkeit eines Mannes nicht nur am Warenlager, sondern auch an der Anlage seines Gartens zu erkennen sei, hieß es in Hamburg schon im 16. Jahrhundert. Wer Vermögen hatte, der kaufte sich Grundbesitz außerhalb der Stadt, um dort einen Lustgarten einzurichten. Die »Pfeffersäcke« flohen vor allem im Sommer aus der stickigen, übel riechenden Stadt in die Marschlande, wo prächtige barocke Gärten entstanden.

Deren Verlust durch die einsetzende Industrialisierung, war für die aufstrebende neue Bourgeoisie zu verschmerzen. Denn diese alten barocken Gärten, entsprachen nicht mehr dem, was als »schön« empfunden wurde. Die Natur »an sich«, der freie Wuchs von Pflanzen und Bäumen, wird zum Ideal. Die Rolle des Gärtners reduziert sich darauf das Vorgefundene zu veredeln. Solitäre schaffen optische Bezugspunkte eines in die Weite schweifenden Blicks. Sie werden zum Symbol der Aufklärung, eines starken Menschen. Eine Vorstellung, die auf den französischen Schriftsteller Jean Jacques Rousseau zurückgeht: Der Mensch ist im Urzustand ein glückliches Wesen, das erst durch Despotismus und Standesdünkel ins Verderben gerät. Mit ihren geschwungenen Wegen, mit sanft gewellten Rasenflächen, werden die Landschaftsparks nun zum Traum der neuen Elite, die nach Freiheit ruft.


Die Parkanlagen am Hohen Elbufer Altonas entstehen im Kontext der europäischen Aufklärung

Entsprechende Parkanlagen zu errichten, dafür bot das Hohe Elbufer zwischen Altona und Blankenese gute Voraussetzungen. Freilich: Altona gehörte zu Dänemark. Doch als der dänische König dann die Unabhängigkeit Hamburgs endlich anerkennt und durch eine Agrarreform auch die rechtlichen Voraussetzungen dafür schuf, dass nun auch Hamburger im Dänischen Besitz erwerben konnten, gab es kein Halten mehr. So wurde die Gegend um die heutige Elbchaussee zur vornehmsten und teuersten Gegend der gesamten Region.

Im Donners Park errichtete die Hamburger Kaufmannsfamilie Sieveking ihr Landhaus. Jeden Sonntag versammelten sich dort bis zu 80 Handelstreibende, Fabrikanten, Gelehrte, Künstler, Dichter, Ärzte, Politiker – aber auch progressive Adelige, Anhänger der französischen Revolution und bedeutende Schriftsteller. Bei feinem Gebäck wurden Geschäfte vereinbart, vor allem aber wurde politisiert. Die Gründung der Patriotischen Gesellschaft geht darauf zurück. Hier entstehen Grundsätze eines Programms, dass erstmalig Gesundheitsfürsorge und Hygiene nun auch für die ärmeren Schichten fordert. Inspiriert durch die Vorgänge in Frankreich, will sich die neue Bourgeoisie auch nicht mehr der Deutungshoheit der Kirche in kulturellen Fragen unterwerfen. Ihr Freiheitsbegriff soll nicht im Religiösen, sondern in der Natur selbst, in den Prinzipien der Vernunft begründet sein.

Deutlich wird dies im Jenisch-Park, der zu den größten und schönsten Parkanlagen an der Elbe gehört. »Jeder dieser Landschaften den Charakter abzulauschen, den die Natur ihr verlieh, diesen mit schüchterner Hand auszubilden und dies dem Betrachter zu verdeutlichen«, so lautete die Philosophie des Parkgründers Caspar Voght, der zu den reichsten und vornehmsten Hamburger Kaufleuten gehörte. »Hütten und Sitze, aus den Aesten der Bäume, welche sie beschatten, und dem in diesem Schatten wachsenden Moose zusammengesetzt; Ruheplätze, welche die Landschaft bezeichnen« sollen entstehen. Ursprünglich mehrfach so groß, wie seine heutige Fläche, machte Voght aus einem teils sumpfigen Gelände einen landwirtschaftlicher Musterbetrieb, in dem Kunst und Kultur mit ökonomischen Nutzen eine »natürliche« Einheit bilden.

Das römische Gewölbe entsteht aus der Höhle. Der Tempel der Griechen aus der Baumhütte.

Der frivole, zügellose Rokoko – er war den Aufklärern des 18. und frühen 19. Jahrhunderts auch architektonisch ein Graus. Im Dänischen fanden Sie Baumeister, die ihnen Landhäuser ohne den mittelalterlichen Schnörkel schufen. Das römische Gewölbe ensteht aus der Höhle. Der Tempel der Griechen aus der Baumhütte. Im Heine Park, im Römischen Garten, in Baurs Park, im Schröderschen Park, finden wir Beispiele für diese neue Form von Landhäusern und Villen.

In Sichtweite eines dieser Landhäuser, im Jenisch Park, fällt unser Blick aber auch auf die »Instenhäuser«. Hier wohnten die Landarbeiter des Patriarchen Caspar Voght. Der sicherte ihnen die Löhne, ja selbst eine Rente und für die Kinder eine Schule. Doch der Preis dafür war hoch: hier entstand auch das erste mal so etwas wie Akkordarbeit.

Ein Verständnis der Fürsorge, das im Rosengarten des Altonaer Kaufmanns Johann Daniel Lawaetz noch deutlicher wird: An den Rainville-Terrasen wurde gut gegessen, bei Sieveking im Donners Park politisiert. Am Rosengarten ließ dieser Aufklärer für sich arbeiten. Eine Arbeiterstadt mit diversen Fabriken beschäftigte 1000 Menschen, was Lawaetz als sozialreformerischen Akt verstand, um Armut, im Zweifel mit Zwang, durch Arbeit zu bekämpfen:

»Der bedrängte Arme tritt (…) dadurch aus der erniedrigenden Klasse unnützer, träger, bloß durch Mitleiden erhaltener Consumenten in die ehrenvolle, für ihn selbst und für den Staat unendlich nützliche Klasse der Producenten. Und indem er das, was sein Körper bedarf, durch geweckten, wenn gleich sauren Fleiß, sich selbst zu erwerben lernt, verringert er zugleich die Zahl der bloßen Verzehrer, dieser (…) für schädlich anerkannten Volksklasse.«

Der Zwang zur Arbeit und Pleasuregrounds – Vergnügungsflächen – im Jenisch-Park

In Frankreich hatte sich zu diesem Zeitpunkt die Herrschaft der Jakobiner etabliert, die vor allem ärmere Schichten vertraten. Sie schickten nicht nur den König aufs Schafott. Lawaetz, Voght, die Sievekings, all jene Protagonisten der Aufklärung, sie empfanden dies nun als Bedrohung. „Anarchie, Cabale, Ungehorsam gegen die Gesetze, Irreligiosität, Grausamkeit und Mord“ habe Frankreich nun erfasst, resümierte Sieveking im Januar 1793. Nur durch Arbeit, durch die disziplinierende Wirkung der Fabriken, bei gleichzeitiger Gesundheitsfürsorge und Hygiene, sei einem Aufstand des in die Städte ziehenden Pöbels vorzubeugen.

Im Jenisch-Park lassen die nachfolgenden Besitzer nun »Pleasuregrounds« errichten. Von der Öffentlichkeit, von den Landarbeitern sorgsam abgeschirmte Vergnügungsflächen mit kurz geschorenem Rasen, Blumenrabatten, Rankgerüsten und Pergolen. Im Hirschpark stehen chinesische Pagoden, altdeutsche Burgen und türkische Bäder. Aus landwirtschaftlichen Musterbetrieben werden großbürgerliche Sommersitze. Im Donnerspark entsteht ein Schloss, in dem nun auch Fürsten, Könige und Kaiser empfangen werden.

Altona ist einer der vielfältigsten Stadtbezirke Hamburgs. Aus dem Fischerdorf machten die Dänen eine große Stadt. Unsere Radtour beginnt am Platz der Republik, am Stuhlmannbrunnen, der auf das komplizierte Verhältnis zum benachtbarten, konservativ geprägten Hamburg verweist. Altona, die Stadt mit dem geöffneten Tor, wird zu einem Zufluchtspunkt verfolgter Minderheiten aus ganz Europa. Viele von ihnen, darunter Salomon Heine, die Familie Godeffroys oder Hinrich van der Smissen, machen in Altona, auch in Hamburg Karriere, werden dort bedeutende Bankiers, Kaufleute, Reeder oder Industrielle. Am Geesthang an der Elbe, ensteht ihr Paradies, das mit dem Rad zu befahren sich wirklich lohnt. Auch die Verbindung zum Hafen, zum Fischfang, zum Strand, wird bei dieser Tour deutlich, die uns im Anschluss noch weiter bis nach Blankenese und in das Naturschutzgebiet Klövenstein führt.

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Gruppenveranstaltungen

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Veranstaltung-Nr.: 8501

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Fahrradfahrt durch Bergedorf und die Vierlande


Bergedorf und die Vierlande sind prima zum Fahrradfahren geeignet. Bei unserer geführten Tour sehen wir ein Schloss, alte Dorfkultur, historische Landwirtschaft und ein historisches Wasserwerk. Dazu kommt die Elbe.

Unsere Tour – sie beginnt an der S-Bahn-Haltestelle in Bergedorf. Das alte Bergedorfer Schloss aus dem 17. Jahrhundert noch mitnehmend, führt sie uns entlang eines kleinen Bachs dann in Richtung in Richtung von Curslack und Neuengamme. Weitere Stationen sind Kirchwerder und das Zollenspieker Fährhaus. Wo wir den Blick auf die Elbe genießen.

Auch die Riepenburger Mühle, die KZ Gedenkstätte Neuengamme und das Freilichtmuseum Rieckhaus wollen wir uns anschauen, bevor die Tour dann nach etwa 4,5 Stunden erneut an der S-Bahn-Haltestelle in Bergedorf endet.

Wir sehen große Gemüseanbaugebiete, herrliche alte Bauernhäuser, deren Geschichte bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht, auch die schnurgerade Trasse der 1912 erbauten Vierländer Bahn.

Mit ein wenig Glück werden wir auch die Riepenburger Mühle besichtigen. Mit Sicherheit das Freilichtmuseum Rieckhaus, wo ein historischer Bauernhof noch vollständig zu sehen ist. Von außen, wie von innen zeigen uns die unterschiedlichen Wohn- und Arbeitsbereiche, wie die Menschen früher in den Vierlanden lebten.

In Zollenspieker, am Fährhaus für die Fähre nach Hoopte machen wir dann eine kleine Pause, bevor es zurück geht durch eine einzigartige Kulturlandschaft.

Hinweis: Diese Touren findet in einem gemächlichen – auch für nicht so geübte Radfahrer geeigneten Tempo statt. Allerdings liegt die Tourenlänge bei etwa 30 Kilometer.

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6501

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Fahrradfahrt … Rothenburgsort, Entenwerder, Kaltehofe … Ochsenwerder


Unsere Fahrt auf dem Rad geht durchs Marschlande: Rothenburgsort, Entenwerder, Kaltehofe, der Wasserpark Dove Elbe, Ochsenwerder und Fünfhausen sind Stationen unserer Radtour durchs Grüne.

»Rothenborgs Ort« – einst der Ort, wo sich Hamburgs Patrizier, die mit Handel und Schifffahrt reich gewordenen »Pfeffersäcke« schon im 16. Jahrhundert, der lärmenden Stadt entfliehend, ihre ersten Landhäuser bauten, ihr sommerliches Eldorado, hier beginnt unsere Tour. In jenem Stadtteil der dann im 19. Jahrhundert, wie kaum ein anderer, zum Wohngebiet des modernen Industrieproletariats wurde.

Schöne mit reichhaltigem Stuck versehene Gründerzeitbauten bildeten in dieser Zeit die Kulisse für eines der lebendigsten Hamburger Stadtviertel. Dessen fast 50.000 Einwohner wohnten freilich eher im unübersichtlichen Geflecht der Treppenhäuser, die in den Hinterhöfen lagen. Meist so schlecht gebaut, dass sie die Feuchtigkeit des einst sumpfigen Grunds, nur so in sich aufsogen. Hier findet die Cholera-Epidemie von 1892 ihren Ausgangspunkt. In der Weimarer Republik zählte die Gegend dann zu den Hochburgen von SPD und KPD. Hier spielte Erwin Seeler um die Meisterschaft im Arbeitersportkartell für den FC Lorbeer vor 15.000 Zuschauern.

Von all dem ist wenig geblieben, denn kaum ein Stadtteil Hamburgs wurde im 2. Weltkrieg so sehr zerstört, wie Rothenburgsort. Doch das Wenige, was es noch gibt, wollen wir mitnehmen, bevor es dann weitergeht nach Entenwerder. Einst Standort des Zollhafens, wurde die Fläche inzwischen zu einem schönen Park. Direkt an der Elbe.

Entlang des Elbdeichs geht es dann weiter nach Kaltehofe, wo nach der Cholera-Epidemie Hamburgs erste Filtrationsanlagen für sauberes Trinkwasser entstanden. Seit 1990 stillgelegt, heute ein Eldorado für Zugvögel die hier rasten.

Und für grüne Amphibien aller Art. Im Rahmen eines »Agenda 21« Prozesses (damit beschreiben Stadtplaner bestimmte Beteiligungsprozesse in der Umgestaltung alter Flächen) wurde die

Aus der alten Anlage wurde das Industriedenkmal »Wasserkunst«. Mit etlichen Ausstellungs- und Freizeitflächen.

Doch der größte Teil der Anlage soll auch in Zukunft Naturschutzgebiet bleiben.

Einige Kilometer weiter sind wir mitten im Marschlande auf der Insel Billwerder. Umgangssprachlich wird von den »Vier- und Marschlanden« gesprochen. Doch das ist eigentlich nur einem verwaltungsrechtlichen Unfug aus der Nazi-Zeit geschuldet. Um die Landstriche besser zu kontrollieren, wurden sie im Zuge des »Groß-Hamburg-Gesetzes« vereinigt. Das Marschlande hat aber eine ganz eigene, von den Vierlanden deutlich zu unterscheidende Geschichte: 1395 einem Adeligen abgekauft, gehörte das Gebiet – samt seinen Bewohnern – schon seitdem zum Hamburger Staatsgebiet.

Doch die Menschen, die hier lebten, waren aus Sicht der »Pfeffersäcke« Menschen zweiter Klasse. In harter Arbeit waren sie zwar zuständig für die Versorgung der Städter mit Lebensmitteln, auch mit Getreide, doch bürgerschaftliche Rechte gestand man diesen Landarbeitern kaum zu.

Wie erwähnt, lebten die Menschen hier vor allem von der Landwirtschaft, vom Getreideanbau, auch vom Kohl und später der Kartoffel, die man auf kleinen Schiffen zu den Märkten in die Stadt transportierte. Zu der nicht enden wollenden Arbeit, kam ein ständiger Kampf ums Überleben. Immer wieder brachen die Deiche, wurden die Dörfer und Kathen von den gewaltigen Wassermassen der Elbe zerstört.

In historischer Zeit einst freie Menschen, Gleiche unter Gleichen, waren sie zudem nun aufgeteilt: in Hufner, den eher wohlhabenden Bauern, und den Kätnern, Landarbeitern und Tagelöhnern.

Die Schulbildung für deren Kinder überließ Hamburg noch bis in jüngste Zeit der Kirche. Organisten und Küster waren nebenberuflich auch Lehrer. Deren einziges Schulbuch bestand im Katechismus, der mit seinen beigegebenen Zahlen und seinem ABC den Landkindern die Grundlage für ihr Leben geben sollte.

Dazu im Kontrast steht der Prunk wunderschöner Kirchen in den verschiedenen Dörfern. Eine dieser Kirchen, die Pankratiuskirche in Ochsenwerder, werden wir besichtigen.

Sie zeugen vom Reichtum der größeren Grundbesitzer, die im Dorf das Sagen hatten. Wer gegen sie oder gegen Hamburg rebellierte, kam, wie die »Hexe« Abelke Bleken, ins Feuer. Diese dunkle Seite der Geschichte, sie gehört dazu, wenn wir das Hamburger Marschenland kennen lernen möchten.

Bestaunen werden wir auch die zauberhafte Landschaft rund um die Dove und um die Gose Elbe. Am Wasserpark Dove Elbe genauso, wie im Naturschutzgebiet Reit oder rund um Ochsenwerder. Wir radeln auf der Strecke der ehemaligen Marschenbahn, nehmen den Duft saftiger Wiesen und blühender Felder in uns auf.

In Ochsenwerder besichtigen wir St. Pankratius mit der barocken Arp-Schnitger-Orgel. Der Kirchhof bildet mit dem alten Gemeindehaus aus dem 17. Jahrhundert ein malerisches Ensemble.

In Fünfhausen treffen wir auf gewaltige Bracks. Stille Zeugen der großen Sturmfluten, geben sie dem Land heute einen ganz besonderen Zauber. Vorbei an solchen Bracks geht es dann noch weiter bis nach Neu-Allermöhe, wo unsere Tour nach etwa 4 1/2 bis 5 Stunden – inklusive einiger Pausen – an einem S-Bahn-Haltepunkt endet.

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Gruppenveranstaltungen:

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Veranstaltungsnummer:
6500

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Begleitende Veranstaltungen für Seminare


Besondere Erfahrungen hat Hamburg News in der Durchführung und Organisation von begleitenden Veranstaltungen für Seminarteilnehmende diverser Bildungsinstitute oder in der Begleitung von Konferenzen und Tagungen.

In der letzten Jahren waren wir beispielsweise für folgende Bildungsinstitute tätig …

Arbeit und Leben DGB/VHS NW e.V. Düsseldorf Arbeit und Leben Hamburg
Arbeit und Leben im Kreis Herford Assistententagung Öffentliches Recht Hamburg
Bildungsbüro Landkreis Stade Chartered Institute of Linguissts German Society e.V.
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Deutsche Gesellschaft für Personalwesen e.V. (DGP)
DGB Bildungswerk zur Ausbildung von Betriebsräten Evangelische Hochschule Hamburg
Fachhochschule Hannover Forum Politische Bildung
Freie Schule für Gestaltung Hamburg Goethe-Institut
Hamburger Volkshochschule Fachhochschule Deggendorf
Hochschule Neu Ulm IndustrieHansa Consulting & Engineering GmbH
informa – business communication Institut für berufliche Bildung Hamburg
University of Applied Sciences Erfurt Lernart.net
Macromedia Hochschule für Medien Marxistische Abendschule
Nord-Süd-Netz Europ.-Islamischer Dialog / Kultusministerkonferenz
RedLine – Training und Coaching TeamThink – Büro Nord
Universität Hamburg / Department of Physik Universität Hamburg / Historisches Seminar
Volkshochschule Tornisch-Uetersen W.A.F. Institut für Betriebsräte-Fortbildung
Zentrum für Aus- und Fortbildung Hamburg (ZAF)

Jugendgruppe während der Deutsch-Olympiade des Goethe-InstitutsFür einige dieser Träger führen wir fast jeden Monat Veranstaltungen durch.

Deren Inhalt ist indes genauso unterschiedlich, wie es für die Bildungsinstitute auch selber zutrifft. Unser Programm umfasste: die Bereitstellung von Bussen und Barkassen, Hafen- und Stadtrundfahrten, Stadtführungen und geführte Radtouren. Doch auch die Organisation und Begleitung von Theaterbesuchen, Begegnungen mit Bürgerschaftsabgeordneten, Rathausbesichtigungen, Exkursionen ins Arbeitsgericht oder zum Beispiel auf das Containerterminal Altenwerder (CTA), ja auch die Gestaltung historischer Seminarmodule, gehören zu dem, was wir solchen Bildungsinstitutionen regelmäßig anbieten.

Das Besondere:

Bildungsinstituten bieten wir den Abschluss von Rahmenverträgen mit besonders günstigen Preis- und Stornokonditionen an. Für Anbieter von Seminaren ist es dann z.B. möglich eine Veranstaltung noch bis einen Tag vor Ihrem Stattfinden zu stornieren, nimmt der Seminarverlauf einen anderen, als den geplanten Weg.

Der enge Kontakt zu Kulturinstitutionen, zu Barkassen- und Busunternehmen, die dadurch entstehenden günstigen Preiskonditionen, geben wir zu 100 Prozent an Sie weiter.

Sie sind Mitarbeiter eines solchen Bildungsinstituts? Dort vielleicht für die Gestaltung solcher Veranstaltungen zuständig? Dann versuchen Sie es doch mal mit Hamburg News! Die Teilnehmenden ihrer Fortbildungskurse oder Seminare werden es ihnen sicherlich danken!

Für eine Kontaktaufnahme schicken Sie uns eine Mail: „info@hamburg-news.org“.

 

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Geführte Radtouren durch Entenwerder, Kaltehofe, die Vier- und Marschlande


Bergedorf, Rothenburgsort, die Vier- und Marschlande sind prima für Radtouren geeignet. Hamburg News führt die nachfolgend aufgeführten Touren in diesem Bereich seit 2013 durch. Es sind nicht nur schöne Kulturlandschaften, die wir dabei erleben, sondern wir tauchen dabei auch ganz tief in die Geschichte dieser Gebiete ein.

Nachfolgend dazu unsere Übersicht:


Radtour durch Rothenburgsort, Entenwerder und Kaltenhofe, die Marschlande bis Ochsenwerder
Radtouren durch Bergedorf und die Vierlande – inkl. Neuengamme und Kirchwerder

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Radtouren zum Thema Gentrification in Wilhelmsburg (bis Harburg)


Hamburg will wachsen. Die 2013 in Hamburg stattgefundene Internationale Bauausstellung – die IBA -, der stadtplanerische »Sprung über die Elbe«, die zur gleichen Zeit stattgefundene Internationale Gartenschau Hamburg (IGS 2013), sie bildeten wesentliche Instrumente für dieses Vorhaben.

»Entwürfe für die Zukunft der Metropole«, das Modell einer »europäischen Metropole im 21. Jahrhundert« wollten die Stadtplaner sichtbar machen. Sie wollten zeigen, »wie die Metropole von morgen auf die Herausforderungen von Globalisierung, Polarisierung und Klimawandel reagieren kann«. Vernachlässigte Stadtteile im Hamburger Süden, allen voran Wilhelmsburg, die Veddel und der Harburger Binnenhafen, rücken so gleichzeitig in den Vordergrund städtischer Entwicklung. Ideologisiert im Konzept der »Metrozonen«, sollen die »inneren Stadtränder« zu attraktiven Entwicklungszonen verwandelt werden.

Doch in Wilhelmsburg, auf der Veddel und auch in Harburg, sehen viele diesen Prozess durchaus kritisch: Eine von außen geplante und verursachte, regelrecht gewaltsame Umgestaltung angestammter Milieus führe zu Verdrängungsprozessen, in deren Folge bisherige Bewohnerinnen und Bewohner an den Rand gedrängt und durch ein zahlungskräftigeres Publikum ersetzt werden (Gentrifizierung /Gentrification). In der Tat: die Mieten steigen. Mietwohnungen werden in Eigentumswohnungen umgewandelt. Alte Kultur-Räume der Wilhelmsburger, werden für neue Nutzerinnen und Nutzer umgestaltet.

Bei unseren Radtouren zu diesem Thema, die uns von der Veddel quer durch Wilhelmsburg und schließlich bis in den Harburger Binnenhafen führen, wollen wir uns dazu ein eigenes Bild verschaffen. Sie folgen anderen Routen, als unsere schon bisher angebotenen Radtouren über die Elbinsel Wilhelmsburg.

Wie verändert sich die Veddel. Welche spezifischen Wirkungen hat hier der Aufwertungsprozess in den bereits in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts entstandenen Reformwohnungsbauten aus der Schumacher-Zeit? Gilt auch hier »Quartiersentwicklung = Gentrifizierung«?

Müggenburger Zollhafen, Energieberg in Georgswerder, Spreehafen, IBA Ausstellungshäuser, Assmannkanal und der Distrikt Eichenallee

Wir sehen den Müggenburger Zollhafen, wo das IBA-Dock als noch liegt. Dann gibt es eine Schleife in Richtung von Georgswerder. Aus dem Müllberg ist ein »Energieberg« geworden. Aus Mitteln der Europäischen Union finanziert, befindet sich oben auf dem Berg nun ein Panoramaweg, von dem aus wir die ganze Insel und halb Hamburg aus einer ungewöhnlichen Perspektive sehen. Auch in Wilhelmsburg besuchen wir unterschiedliche IBA-Projekte. Den neu gestalteten alten Flakbunker, wo wir ebenfalls in 30 Meter Höhe einen herrlichen Blick auf die ganze Insel genießen können, dann auch die neu entstandenen Häuser in der Wilhelmsburger Mitte und vieles mehr. Doch auch in den alten Wohngebieten im Reiherstieg-Viertel und im »Weltquartier« erkennen wir deutliche Änderungen: neue Parkanlagen sind entstanden, Zugänge zum alten Spreehafen. Doch auch die Bevölkerungsstruktur beginnt sich zu verändern.

Lässt es die Zeit zu, durchfahren wir dann auch die Wohnviertel am Assmannkanal oder die großen Kleingartenkolonien nördlich des Distrikts Eichenallee. In Zukunftsentwürfen der Hamburger Handelskammer sind auch diese Gebiete schon für neue Nutzer vorgesehen …

Harburger Binnenhafen: ein schönes und spannendes Konglomerat aus Historischem und Modernem

Über die alte Süderelbbrücke geht es weiter in den Harburger Binnenhafen: Ein vitaler Ort mit zahlreichen Denkmälern, mit interessanten und spannenden Geschichten, ein schönes und spannendes Konglomerat aus Historischem und Modernem. Wir sind in der Wiege und im Zentrum des historischen Harburgs. Anders als in der HafenCity erinnert hier noch vieles an den alten Hafen. Werftbetriebe liegen neben futuristisch anmutenden Bürogebäuden. Neue – zum Teil recht teure Wohnanlagen liegen nördlich vom alten Harburger Schloss. Altes und Neues bildet hier nun eine Einheit.

Unsere spannende etwa viereinhalb bis fünfstündige Tour (inkl. Pausen) zeigt uns Widersprüchliches. Sie wird zum Diskutieren anregen. Aber auch der Spaß und die Freude – zum Beispiel an den zahlreichen schonen Grünflächen, die wir durchradeln, sollen bei unseren Fahrradfahrten auf den Spuren der IBA nicht zu kurz kommen. Und den Vielen, die an unseren bisherigen Radtouren über die Elbinsel Wilhelmsburg schon beteiligt waren, wird diese Tour Gelegenheit geben, nun die Ergebnisse dieses schon 2007 gestarteten Prozesses zu betrachten.

Alles auf einen Blick

Gruppen-Touren

Gern organisieren wir für Sie Gruppentouren. Nur Sie legen dann Termin, Uhrzeit und die Dauer Ihrer Radtour fest. Das geht auch schon für kleine Gruppen!

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Treffpunkt:

Wir schlagen Ihnen die Veddel (Ausgang Harburger Chaussee hinter der Bushaltestelle B) als Treffpunkt / Startpunkt vor. Es kann aber auch anderes vereinbart werden.

Dauer:

Ca. 4,5 Stunden – inkl. Pausen
Es lässt sich aber auch eine Tour mit ca. 3 Stunden gestalten.

Veranstaltungsnummer: 3501
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Stadtrundgänge und Radtouren in Hamburg


Hamburg News führt eine Vielzahl von Radtouren und Stadtrundgängen in und um Hamburg durch.

Eine Terminübersicht zu unseren Offenen Veranstaltungen in diesem Jahr finden Sie hier. Als Offene Veranstaltungen bezeichnen wir solche, die von jeder und jeden besucht werden können.

Wenn Sie für Ihre Firma, Ihre Organisation oder Ihre Familie eine eigene Gruppenveranstaltung oder einen Betriebsausflug organisieren möchten, dann haben wir Ihnen hier den Weg beschrieben, wie Sie das mit Hamburg News vereinbaren können.

Hier finden Sie zudem den Zugang zu den unterschiedlichen Themen, die Hamburg News Ihnen für solche Veranstaltungen im Bereich der Stadtrundgänge und Radtouren anbietet.

Themen unserer geführten Stadtrundgänge
Themen unserer geführten Radtouren
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Radtouren in Hamburg


Unsere Radtouren in und um Hamburg führen durch unterschiedliche Gebiete und behandeln verschiedene Themen. Gemeinsam ist allen diesen Radtouren, dass sie in einem gemächlichen auch für nicht so geübte Teilnehmende angenehmen Tempo stattfinden. Die Tourendauer und die damit verbundene Tourenlänge kann Ihren Bedürfnissen angepasst werden. Nachfolgend zu unseren Fahrradtouren diese thematische Übersicht.

Wenn Sie indes eine Terminübersicht für unsere Offenen Veranstaltungen wünschen, dann klicken Sie bitte hier. Als Offene Veranstaltung bezeichnen wir eine solche, die von jeder und jeden besucht werden kann.


Radtour Hamburg Kompakt: Innenstadt, Speicherstadt und Hafencity, Hafenrand und St. Pauli
Hafenerlebnis-Tour auf dem Rad
Große Radtour über die Elbinsel Wilhelmsburg
Große Radtour über den Ohlsdorfer Friedhof
Radtouren durch Rothenburgsort, Entenwerder, Kaltehofe und durch die Vier- und Marschlande
Radtour ins Alte Land: durch Neuenfelde, Cranz und Jork bis Buxtehude
Radtour von Altona über Blankenese bis zum Klövensteen
Harburger Erlebnis-Radtouren:
Vom Harburger Hafen bis in die Elbdörfer / Von Neugraben bis nach Finkenwerder / bis in die Fischbeker Heide …
Wandsbeker Erlebnis-Radtouren:
Entlang der Wandse bis zur Berner Au / Im Alstertal bis nach Hummelsbüttel
Radtouren durch die Speicherstadt und HafenCity
Themen-Radtour in Wilhelmsburg (bis Harburg)zu den Prozessen der Gentrifizierung (Gentrification) und Aufwertung
Radtour rund um Finkenwerder
Radtouren durch Harburg und den Harburger Binnenhafen
Radtour durch Neuenfelde und Cranz
Große Radtour durch Moorburg, Francop, Altenwerder bis Neuwiedenthal

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Wilhelmsburg – die größte Flußinsel Europas


SüderelbbrückeWilhelmsburg ist Hamburgs größter und vielfältigster Stadtteil. Jahrzehntelang eher vernachlässigt, rückt die große Insel im Fluss zunehmend ins Interesse der Hamburger: Wegen ihrer landschaftlichen Schönheit, ihrer Industrieromantik, als Wohnort, aber auch für Großvorhaben unterschiedlicher Art. Hier fanden 2013 die Internationale Bauausstellung (IBA) sowie die Internationale Gartenschau Hamburg (IGS 2013) statt. Sie sind Teil eines aufwendigen Aufwertungsprozesses.

Letzteres ist Grund genug Ihnen künftig neben unseren üblichen Touren auch zwei besondere Themenveranstaltungen zu diesem Prozess anzubieten. Eine Radtour, die dann weiter bis in den Harburger Binnenhafen führt, und ein Rundgang, der die Veränderungen speziell in Wilhelmsburg, und hier wiederum besonders im Wilhelmsburger Westen und in der Wilhelmsburger Mitte betrachtet.

Dazu kommen unsere Touren, die wir Ihnen schon länger anbieten: die große Fahrradtour quer über die Insel bis zur Bunthäuser Spitze und die Rundgänge im Wilhelmsburger Westen (Reiherstieg-Viertel) und im Wilhelmsburger Osten, die diesen Aufwertungsprozess zwar nicht ausklammern, die aber zugleich auch den Blick auf die Geschichte dieser Insel, auf ihre Besonderheiten, auch auf die hier anzutreffenden Naturparadiese werfen.

Als Arbeiterwohngebiet war der Stadtteil auch immer von den Entwicklungen im Hafen geprägt. Zuwanderer aus Polen und den deutschen Ostgebieten fanden hier Ende des 19. Jahrhunderts Arbeit und Brot. Ihnen folgten ab Mitte der 60er Jahre Einwanderer aus Portugal, Spanien, Italien und Griechenland, aus der Türkei und anderen Ländern.

Heute ist Wilhelmsburg ein von vielen Nationen und Kulturen geprägter, sehr lebendiger und doch zugleich relativ armer Stadtteil. Durch Rationalisierungen in den Hafen- und Logistikbetrieben, gingen viele Arbeitsplätze verloren. Der vom Senat mit der IBA und der IGS angeschobene Aufwertungsprozess wird von vielen Wilhelmsburgern deshalb begrüßt. Doch nicht alles ist an diesem positiv.

Mitten im Reiherstieg-Viertel steht der alte Luftschutzbunker. Er erinnert an den zweiten Weltkrieg, an die Herrschaft der Nazis, an die Hunderten Zwangsarbeiter, die hier schuften mussten. Doch nur wenige Schritte entfernt, stoßen wir auf Spuren des Widerstands. Wir hören von den Aktionen des Studenten Hans Leipelt und des Arbeitersportlers Rudolf Mokry. Wir stehen dort, wo gegen den Krieg und die Nazis immer wieder gekämpft und gefochten wurde.

Jenseits dieser wunderschönen Altbauten erkennen wir Getreidesilos, große Containerflächen und Industrieanlagen. Ein Drittel der Elbinsel wird von der Hafenentwicklungsgesellschaft HPA kontrolliert. Was heißt das heute für die Menschen auf der Insel?

Wilhelmsburg, das ist ein Stadtteil voller Widersprüche: Unberührte Naturparadiese können wir am besten vom Fahrradsattel aus erleben. Doch auch bei unseren Rundgängen im Wilhelmsburger Osten besuchen wir den in Europa einzigartigen Tide-Auenwald. Hier lockt ein Schilfmeer, ein Meer von Gräsern, Bäumen und Ästen.

Mit all dem werden wir uns bei unseren Rundgängen, Fahrradfahrten und Barkassenfahrten zum Thema Wilhelmsburg beschäftigten. Jeweils mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Häufig am Ende mit der Möglichkeit zur Einkehr verbunden. Näheres zu unseren Wilhelmsburg-Angeboten erfahren Sie, wenn Sie in der rechten Spalte auf die unterschiedlichen Links klicken!

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Wilhelmsburg erleben – Große Fahrradtour


Zurück zur Übersicht über Wilhelmsburg? Dann klicken Sie hier.

Bunthäuser SpitzeStreckenführung unserer Fahrradtour durch Wilhelmsburg

Unsere Fahrradtour beginnt an der Einfahrt zum alten Elbtunnel in St. Pauli. Mitten durch den Freihafen geht es dann ins alte Reiherstiegviertel. Aufwertungsprozesse im Rahmen der Senatskonzeption des „Sprung über die Elbe“ sollen hier besonders stark wirken. Kein Wunder, denn stuckverzierte Gründerzeitbauten, ein buntes Straßenleben und einmalige Wasserlagen, erinnern architektonisch an sehr beliebte Hamburger Stadtteile, wie etwa Eppendorf oder St. Georg.

Entstanden und ausgebaut wurde das Viertel ab Oktober 1888, als der Hafen zum Freihafen wurde. Zuwanderer aus Polen und anderen Teilen Europas fanden hier Arbeit und Brot. Schnell wurde das Viertel zu einer Hochburg der Arbeiterbewegung.

Unsere Fahrt führt weiter zum alten Luftschutzbunker und in das so genannte Weltquartier. Das der etwas triste Häuserblock heute so heißt, ist eine Erfindung der Stadtplaner und der IBA. Ob seine Bewohnerinen und Bewohner ihr eigenes Zuhause indes so bezeichnen, ist eher zu bezweifeln. Doch Symbolik spielt in der Aufwertungsstrategie eine ganz zentrale Bedeutung. Spätestens jetzt drängt sich die Frage auf, ob es den Planern tatsächlich um die Wilhelmsburger, oder doch eher um Neuzuwächse geht? Was aber wird dann aus den bisherigen Bewohnern?

Über grüne Lungen führt uns unsere Radtour zur Wilhelmsburger Mitte. Dort machen wir einen Abstecher in den neuen »Inselpark« und in den »Garten der Vereinten Nationen«.

Entlang dem Wilhelmsburger Einkaufszentrum und durch das alte Bahnhofviertel zur Doven Elbe, zur Windmühle Johanna und später dann zum Einlagedeich, direkt an der Norderelbe. Die landschaftlich sehr schöne Bunthäuser Spitze sowie das Naturschutzgebiet Heuckenlock bilden weitere Stationen unserer Fahrt durchs Grüne.

Einkehren wollen wir schließlich in einem Lokal im alten Kirchdorfer Dorfkern. Gestärkt geht es dann zurück zur S-Bahn-Station Wilhelmsburg, wo wir unsere Tagestour am Nachmittag beenden.

Angebotsnummer: 3500

Alles auf einen Blick

Offene Radtour

Sa., 25.08.2018 – 11:00 Uhr

Treffpunkt: Zufahrt zum Alten Elbtunnel
Dauer: 5 Stunden – inkl. Pausen
Preis: 19,00 €

Wenn Sie an dieser Tour teilnehmen möchten, klicken Sie bitte auf »Ticket(s) buchen«.






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Gruppenveranstaltungen:

Gern organisieren wir für Sie Gruppentouren. Nur Sie legen dann Termin, Uhrzeit und die Dauer Ihrer Radtour fest. Das geht auch schon für kleine Gruppen!

Nachfolgend können Sie etwas zu unseren Preisen erfahren. Mit dem Button »Anfrage für Gruppe« können Sie uns ein Angebot für Ihren Wunschtermin abfordern. Oder Sie buchen gleich direkt. Dann gibt es noch einen Rabatt.

Veranstaltungsnummer:
3005

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Touren durch die Speicherstadt und Hafencity




Speicherstadt_Block_D1Ist das Wetter schön, dann pilgern tausende Touristen durch die Speicherstadt und die dahinter, erst im Entstehen befindliche Hafencity. Verständlich! Denn dieses einmalige Wechselspiel zwischen Land und Wasser, vor der Kulisse der alten Speicher, ist optisch ein Genuss! Hinzu kommt die Neugier, was denn hier, keine 800 Meter vom Rathaus entfernt, neu entsteht …

Stolz sind die Hamburger auf ihre Speicherstadt, die einst zum Wohlstand ihrer Bürgerinnen und Bürger beitrug. Doch wussten Sie, dass Alfred Lichtwark, erster Direktor der Hamburger Kunsthalle, 1883 bei Errichtung der Speicher, erbost von einer „Freien und Abrissstadt Hamburg“ sprach? Weil die Reeder und Kaufleute die Speicherstadt wollten, musste ein malerischen Altstadtviertel aus dem 17. Jahrhundert dafür weichen. Wohnort von fast 26.000 Menschen, darunter vieler Hafenarbeiter und ihrer Familien.

Was aber waren die Gründe, weshalb die Speicherstadt gerade an dieser Stelle auf der Insel Kehrwieder entstehen sollte? Und was hieß dies für die Menschen, die bisher dort wohnten?

Millionen Tonnen von Kaffee und Kakao, edle Teppiche, teure Gewürze und allerlei Stückgut wurden in der Speicherstadt über Jahrzehnte gelagert und durch Quartiersleute veredelt und sortiert. Doch mit der Entwicklung des Containers hat diese „Stadt in der Stadt“ ihre alte ökonomische Bedeutung heute weitgehend verloren. Immer häufiger werden die alten Speicher nun zum Ausstellungsort großer Museen …

Revitalisierung alter Flächen, das ist auch im Kesselhaus, einst Energiezentrale der Speicherstadt, zentrales Stichwort. War es früher der Ort von dem aus die Motoren und Winden der Speicher mit Energie und Licht versorgt wurden (außer dann beim großen Hafenarbeiterstreik 1896), so ist das Kesselhaus heute die Info-Zentrale der Hafencity GmbH. Diese von der Stadt gegründete Gesellschaft soll dafür sorgen, dass auf den alten Kaianlagen ein neuer Stadtteil entsteht. Doch wer wohnt in der HafenCity? Was kosten die hier entstehenden Miet- und Eigentumswohnungen?

Die HafenCity ist keineswegs unumstritten. 1,3 Milliarden Euro kostet allein die Aufschüttung der Flächen. Endlich fertig gestellt ist indes Hamburgs neues Wahrzeichen, Elbphilharmonie. Ein schönes neues Konzerthaus, gebaut auf dem Fundament des alten Kaispeichers A.

HafencityWie funktioniert das mit dem Flutzschutz in der HafenCity? Was passiert noch mit dem Kreuzfahrtterminal? Spannend und zugleich widersprüchlich, so ist es überall auf dieser größten Baustelle Europas, in der bequem die gesamte Außenalster ihren Platz fände.

Rundgänge, Radtouren und Busfahrten durch die Speicherstadt und Hafencity

Für die Speicherstadt und Hafencity bieten wir sowohl geführte Spaziergänge, als auch Radtouren oder Touren mit dem Bus an. Bustouren und Radtouren bis auf weiteres aber nur für feste Gruppen und auf Anfrage.

Bei den Rundgängen unterscheiden wir zwischen einstündigen Führungen – diese bieten wir fast jeden Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag an, und zweieinhalbstündigen Führungen, die wir zusätzlich am Wochenende anbieten.

Alles auf einen Blick

Offene Rundgänge

In der Speicherstadt und Hafencity bieten wir regelmäßig einstündige und zweieinhalbstündige Touren an. Nähere Informationen dazu finden Sie, wenn Sie auf die Ticket-Felder klicken:

Treffpunkt: Hohe Brücke 2 (Nahe U Baumwall)
Preis: 1-stündig: 12,50 € / 2.5-stündig: 20 €

Gruppenveranstaltungen:

Gern organisieren wir für Sie Gruppentouren. Nur Sie legen dann Termin, Uhrzeit und die Dauer Ihres Rundgangs fest. Das geht auch schon für kleine Gruppen!

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Veranstaltungsnummer
Rundgänge: 0002
Radtouren: 1500
Bustouren: 9301

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Preistabelle für geführte Radtouren (Gruppenveranstaltungen)


Wir unterscheiden zwei Veranstaltungsarten: Erstens so genannte „Offene Veranstaltungen“ für die wir den Termin festlegen und an denen sich jede und jeder beteiligen kann. Die Preise für solche Offenen Veranstaltungen finden Sie direkt bei den einzelnen Veranstaltungsthemen.

Hier geht es um die Preise für Gruppenveranstaltungen, bei denen also Sie selbst den Termin und die Uhrzeit einer solchen Veranstaltung festlegen. Wenn Sie nach der Ermittlung des Preises dann eine solche Veranstaltung direkt buchen, also ohne dass wir Ihnen zuvor noch ein Angebot übermitteln müssen, dann räumen wir Ihnen auf diesen Preis noch einen Rabatt von 5 Prozent ein. Ein Risiko besteht für Sie nicht. Denn Ihre Buchung kommt erst zustande, wenn Sie die Auftragsbestätigung dann noch ein zweites mal ausdrücklich bestätigen.

Wenn Sie eine Radtour für eine Schulklasse oder für Studierende buchen möchten, dann stellen Sie uns aber bitte zuvor eine Anfrage mit unserem Anfrageformular. Denn für diese Gruppen gibt es günstigere Preise.

Sie haben kein eigenes Rad? Auch dazu enthält die nachfolgende Tabelle Angaben.
 

Preistabelle für Gruppen: Radtouren mit Hamburg News

Dauer der Veranstaltung … Kosten für eine geführte Radtour (Preisannahme: Sie bringen eigene Räder mit – Wenn Sie keine Räder haben, schauen Sie weiter unten in der Tabelle.)
Radtour bis 2,5 Stunden: Der Preis für eine Gruppe bis 7 Personen beträgt 100.00 EUR. Jede weitere Person (bis zu einer maximalen Gruppenstärke von 30 Personen) zahlt zusätzliche 4.00 EUR.
Hinweis: Für Radtouren am Wochenende und Feiertags gilt abweichend ein Mindestpreis von 110.00 EUR.
Radtour bis 3,5 Stunden: Der Preis für eine Gruppe bis 7 Personen beträgt 120.00 EUR. Jede weitere Person (bis zu einer maximalen Gruppenstärke von 30 Personen) zahlt zusätzliche 4.00 EUR.
Hinweis: Für Radtouren am Wochenende und Feiertags gilt abweichend ein Mindestpreis von 130.00 EUR.
Radtour bis 4,5 Stunden: Der Preis für eine Gruppe bis 7 Personen beträgt 140.00 EUR. Jede weitere Person (bis zu einer maximalen Gruppenstärke von 30 Personen) zahlt zusätzliche 5.00 EUR.
Hinweis: Für Radtouren am Wochenende und Feiertags gilt abweichend ein Mindestpreis von 160.00 EUR.
längere Touren nach Absprache!
Hinweis 1: Unter der Voraussetzung, dass Sie den vereinbarten Preis direkt vor Ort gegen Quittung / Rechnung bezahlen, sind diese Preise Endpreise. Es kommt also nichts dazu. Auch keine Steuer.
Hinweis 2: Für Schülerinnen und Schüler gibt es Sonderpreise. Stellen Sie dazu bitte eine Anfrage!
Hier können Sie nun den Preis genau berechnen:

Wählen Sie als erstes die Anzahl der Personen aus, die an Ihrer Radtour teilnehmen:

Sie haben kein eigenes Rad?

Kein Problem! In Hamburg gibt es mit StadtRad Hamburg ein öffentliches Rad-Verleihsystem. Überall in der Innenstadt können Sie sich bequem mit einer EC- oder Kreditkarte ein Rad leihen, und es an einem beliebigen anderen Portal wieder abgeben. Einige unserer Touren starten übrigens direkt vor so einem Depot!

Wir arbeiten zudem mit einem privaten Rad-Verleih-Unternehmen zusammen. Dieser unterhält auch in der Innenstadt ein Depot. Für die Rad-Entleihe dort rechnen Sie bitte mit 10.00 EUR pro Rad. Sofern wir Räder an einen abgelegeneren Punkt transportieren sollen, so ist auch dies möglich. Dann kommen natürlich noch Anlieferungskosten dazu. Wenn wir für Aue einen solchen Rad-Verleih organisieren, also auch alle Zahlungsvorgänge, berechnen wir für wir Ihnen für diese zusätzliche Dienstleistung 2.5 % auf den Preis für die Leihe. Wenn Sie es genau wissen möchten, schicken Sie uns bitte eine Mail:

„info@hamburg-news.org“.

Sie wollen jetzt gleich eine Direktbuchung für ihre Gruppe vornehmen?

Dann gehen Sie zu unserem Buchungsformular für Radtouren. Wenn Sie sich zuvor ein Angebot zusenden lassen möchten, dann klicken Sie bitte hier.

 

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Radtour rund um Finkenwerder


Halbinsel FinkenwerderAuf Finkenwerder – im Volksmund auch Finkenwärder, Finkwarder oder Finkenwarder (Finkeninsel) genannt – ist es manchmal stürmisch. So stürmisch, wie die Geschichte dieser ehemaligen Elbinsel!

Entstanden ist Finkenwerder 1248 in Folge der bislang schwersten Sturmflut, die die gesamte Region je zu verzeichnen hatte. So gewaltig, dass sie die damals schon eingedeichte Insel Gorieswerder einfach auseinanderbrach!

Ebbe und Flut, die Kraft der Elbe, sie haben die frühere Elbinsel und heutige Halbinsel bis in die Gegenwart geprägt. Gewaltig sind die Deichanlagen, die seit 1962 die rund 12.000 Einwohner schützen. Doch andererseits: gerade diese Begradigung der Elbe und die damit zusammenhängende Industrialisierung, sie wurde auch zum Totengräber – zumindest für das ehemalige Fischerdorf.

Dessen nördlicher Teil gehört schon seit 1445 zu Hamburg. Damals konnte man in den Sommermonaten noch trockenen Fußes über einige Holzlatten die Norderelbe nach Nienstedten überqueren. Kaum vorstellbar, denn heute beherrschen nicht selten Containerriesen gerade dieses besonders kräftige Teilstück der Elbe. Welch´ gewaltige Veränderungen müssen hier unter Hamburger Staatsflagge stattgefunden haben?

Das moderne Finkenwerder, es ist heute geprägt durch das große Airbus-Flugzeugwerk am Rande des Mühlenberger Lochs. Doch wie vergänglich solche Werke manchmal sind, wie sie dem Auf und Ab wirtschaftlicher Interessen unterliegen, das zeigt uns das Gelände kurz davor: heute von Grashalmen dominiert, war es einst Standort der Deutschen Werft, wo in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts 6000 Menschen arbeiteten.

Bekannt sind die Finkwarder Speeldeel, eine 1906 vom Heimatdichter Gorch Fock gegründete Tanz- und Gesangsgruppe, die durch viele Auftritte in Hörfunk und Fernsehen populär wurde. An jenen Gorch Fock erinnert noch heute ein gleichnamiger Park, wo unsere Radtour beginnt. Dem folgt ein kleines Stück durch eine alte Arbeiter- und Werkmeistersiedlung, die in typischer Hamburger Klinkerbauweise zu Zeiten der Großwerft errichtet wurde. Ähnlich widersprüchlich ist es auch auf dem Werksgelände selbst: heute eine Oase der Ruhe mit herrlichem Blick rüber auf die andere Elbseite nach Teufelsbrück, war es einst ein Ort, wo Tausende Zwangsarbeiter in der Nazi-Zeit gequält wurden. Andererseits war gerade die Deutsche Werft auch eine Hochburg des Widerstands gegen diese Tyrannei!

Fast idyllisch wirkt dann das alte Betonfundament des U-Boot-Bunkers Fink II, der erst seit 2006 wieder sichtbar ist. Eher laut wird es später, wenn wir am Geburtshaus von Gorch Fock sind, wo der Autoverkehr sich durch engste Straßen quält. Die verlassen wir schnell in Richtung des Naturschutzgebietes Alte Süderelbe. In historischer Zeit mal der Hauptarm der Elbe, wurde sie nach 1962 im Zuge von Hochwasserschutzmaßnahmen vom Elbstrom abgetrennt. Ehemaliger Auwald, Priele und Rinnen bezeugen diese Vergangenheit des heutigen Stillgewässers.

Über die nicht minderwertigen Westerweiden radeln wir weiter in Richtung des Süderdeichs auf den alten Rosengarten zu. Am Rande von Neuenfelde – hier verlassen wir Finkenwerder ein ganz kleines Stück – erreichen wir Bundts Gartenrestaurant, wo nicht nur das Obstanbaugebiet des Alten Landes beginnt, sondern uns duftender Kaffee und ein Stück Kuchen zu einer kleinen Verschnaufpause einladen.

Gestärkt lassen wir im Anschluss das moderne Finkenwerder gänzlich hinter uns: Dem Lauf der Alten Süderelbe folgend, radeln wir über grüne Lungen in den südlichen Teil der Halbinsel, wo bei St. Nikolai einst die Grenze zwischen Hamburg und Preußen lag. Vorbei an uralten Bauernhäusern geht es dann noch zum Museumshafen der Elbfischer, bevor unsere Radtour schließlich dort endet, wo sie etwa drei bis dreieinhalb Stunden zuvor begann: am Fähranleger Finkenwerder.

Alles auf einen Blick

Gruppen-Touren

Diese Tour führen wir in diesem Jahr nur für feste Gruppen durch. Das geht aber auch schon für kleinere Gruppen! Sind Sie daran interessiert, so erfahren Sie hier, wie Sie das organisieren können und was das dann kostet.

Treffpunkt:
S-Bahn-Station Landungsbrücken, Ausgang Hafentor.
Von dort geht es zunächst 30 Minuten mit dem Fährschiff bis zum Anleger Finkenwerder.
Dauer:
Ca. 2 bis 3 ½ Stunden.
Veranstaltungs-Nummer:
7500.
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Unsere Veranstaltungen


 

Hier finden Sie unsere Veranstaltungen und weitere Infos im Überblick. Bitte wählen Sie die entsprechende Rubrik um Informationen zu erhalten.
 

 

Stadtrundgänge Hier finden Sie unsere Rundgänge in der Innenstadt: Alt- und Neustadt, Speicherstadt und Hafencity
Hier finden Sie unsere Rundgänge in St. Pauli, auf dem Kiez und im Schanzenviertel
Hier finden Sie unsere Rundgänge in weiteren Stadtteilen sowie in Parkanlagen

 

Radtouren Hier finden Sie unsere Radtouren

 

Barkassen- und Hafenrundfahrten / Schiffsvermietungen Hier finden Sie die unterschiedlichsten Hafenrundfahrten und Barkassenrundfahrten, die wir durchführen. Ebenso finden Sie hier Möglichkeiten zur Anmietung von Schiffen und Barkassen

 

Busfahrten / Ausflüge / Busvermietung Hier finden Sie Stadtrundfahrten mit dem Bussowie die Möglichkeiten einen Bus anzumieten

 

Gruppenveranstaltungen und
individuelle Touren
Hier finden Sie Hinweise für die Organisation von Gruppenveranstaltungen
Hier finden Sie Hinweise für Betriebsausflüge
Hier finden Sie Hinweise für Bildungsinstitute / zur Gestaltung eines Rahmenprogramms für Seminare
Hier finden Sie Hinweise für Individuelle Touren mit eigenen Themen

 

Offene Veranstaltungen Hier finden Sie eine Terminübersicht zu unseren Offenen Veranstaltungen in diesem Jahr

 

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Rundgänge und Radtouren durch den Harburger Binnenhafen …


DSCI0031Der Harburger Binnenhafen ist eine Entdeckung wert: Ein geschichtsträchtiger, vitaler Ort mit zahlreichen Denkmälern, mit interessanten und spannenden Geschichten, ein schönes und spannendes Konglomerat aus Historischem und Modernem.

Mit der „Horeburg“ war das Gebiet des Binnenhafens einst die Wiege und das Zentrums des historischen Harburg. Doch dann trennte über Jahrzehnte die Unterelbebahn den Binnenhafen vom heutigen Harburger Zentrum ab. Kaum zu glauben: der frühere Stadtkern fiel so in einen Dornröschenschlaf, geriert auch in Harburg fast vollends in Vergessenheit. Wiederentdeckt erst vor einigen Jahren und im Rahmen eines tiefgreifenden Strukturwandels, bei dem die alten schifffahrtsbezogenen und industriellen Nutzungen durch moderne Dienstleistungsgewerbe, aber auch durch Stätten der Bildung und Kultur, ergänzt wurden. Ergänzt (!) – nicht ersetzt! Das macht den Reiz des Terrains aus! Eine vielfach sehr spannende städtebauliche Symbiose aus alt und neu. Nördlich der Elbe findet man so etwas kaum.

Während unseres Rundgangs sehen wir die Schlossstraße, an deren Damm einst erste Siedler im Schatten der „Horeburg“ sich niederließen. Schritt für Schritt erkennen wir, wie im Laufe der Jahrhunderte aus der Burg dann eine Zitadelle, aus der Zitadelle ein Schloss, aus der Siedlung eine Stadt, aus dem Burggraben ein Hafen, aus dem Hafen im 19. Jahrhundert dann ein wichtiges industrielles Zentrum, der Keimbereich des neuen industriellen Harburgs wurde. In fast ungewöhnlicher Dichte präsentiert sich den Besucherinnen und Besuchern ein weit gefächerter Denkmalbestand aus mehr als acht Jahrhunderten, der fast alle Stufen dieser Entwicklung nachvollziehbar werden lässt. Wir sehen Bebauungen aus dem 17., dem 18. und 19. Jahrhundert, Zeugnisse aus der Blütezeit des Schiffbaus und des Seehandels, alte noch betriebene Werftanlagen, beeindruckende Silos und Ölmühlen, auch die Reste des alten Schlosses und die Umrisse der Zitadelle. Anders als in der HafenCity, wo vielfach einfach abgerissen wurde, scheinen diese alten historischen Strukturen und Bauten das eigentliche Entwicklungspotential für den Binnenhafen zu sein. Ein Gelände, das heute auch moderne Büronutzungen und futuristisch anmutende Wohnprojekte mit aufweist.

Maritimes Flair? In den neuen Büro- und Wohnbereichen des Harburger Binnenhafens kann auf nachträglich angelegte Museums- und Traditionsschiffhäfen verzichtet werden. Betagte Segelschiffe, denkmalgeschützte Gebäude mit geschichtsträchtigen Klinkerfassaden, alte Werftbetriebe – vielfach bilden sie hier mit den neuen Bürogebäuden, davon einige in der Form alter Silos, eine städtebauliche Einheit. So aber hat der Binnenhafen eine ganz besondere Ausstrahlung, die wir in all ihren Facetten während unseres Rundgangs erleben und genießen möchten.

Hinweis: Ein Rundgang durch den Harburger Binnenhafen kann auf Wunsch auch mit unserem Rundgang durch Harburg kombiniert werden.

Erkundet werden kann der Binnenhafen auch im Rahmen einer Radtour, die mit einer Pause, etwa zwei Stunden dauert. Den Preis für einer Radtour finden Sie in unserer Preistabelle für geführte Radtouren.

Alles auf einen Blick

Gruppenveranstaltungen

Diese Touren bieten wir in dieser Saison nur auf Anfrage für Gruppen an!

Gern organisieren wir für Sie Gruppentouren. Nur Sie legen dann Termin, Uhrzeit und die Dauer Ihres Rundgangs fest. Das geht auch schon für kleine Gruppen!

Nachfolgend können Sie etwas zu unseren Preisen erfahren. Mit dem Button »Anfrage für Gruppen« können Sie uns ein Angebot für Ihren Wunschtermin abfordern. Oder Sie buchen gleich direkt. Dann gibt es noch einen Rabatt.

Veranstaltung-Nr.:
Rundgänge: 7002
Radtouren: 7506

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Radtour durch Moorburg, Francop, Altenwerder,NSG Moorgürtel, Neugraben


Willkommen im alten LandUnsere Radtour führt uns zunächst durch die Elbdörfer Moorburg, Altenwerder und Francop. Von dort geht es weiter in das in der Nähe gelegene Naturschutzgebiet „Moorgürtel“. Schließlich – über Neugraben-Fischbek – in die Hochhaussiedlung Neuwiedenthal. Eine Tour also, die uns (zunächst) der Großstadt entrückt. Denn in Francop beginnt das Alte Land, das größte Obstanbaugebiet in Norddeutschland. Der Moorgürtel seinerseits ist zudem so schön, dass man dort gleich tagelang verweilen könnte. Doch wie in kaum einer anderen Region, zeigt sich gerade hier, zu welchen zerstörerischen Wirkungen eine Politik fähig ist, die sich fast nur an so genannten Wirtschaftsinteressen orientiert.

Besonders deutlich wird dies in Altenwerder. Außer der alten Dorfkirche ist das gesamte ehemalige Fischerdorf inzwischen dem Containerterminal Altenwerder gewichen. Das Terminal  , so hieß es, sollte tausende neue Arbeitsplätze bringen. Doch wer die heute sucht, der sucht vergeblich. Denn durch das mit staatlicher Subventionierung entstandene Super-Terminal hat ein erheblicher Rationalisierungsschub eingesetzt, der eher Arbeitsplätze kostete. Es ist eines der modernsten in Europa, beeindruckend in seiner Technik. Nur Menschen sieht man dort kaum.

Von einem Abriss ist auch das 1375 entstandene Moorburg bedroht. Der Wachstum des Hafens fordert hier einen großen Preis! Unsere Radtour nutzen wir, um uns die Sehenswürdigkeiten dieses einst größten europäischen Straßendorfes anzuschauen. Ebenso sehen wir aber auch die Spül- und Trocknungsfelder für den Hafenschlick oder jenen Platz, auf dem der Energieversorger Vattenfall ein neues Steinkohlekohlekraftwerk errichtet. Umweltschützer sagen, es wird der größte Klimakiller der gesamten Region.

Angekommen bei den Obstplantagen von Francop, wechseln wir nun unseren Weg zum „Moorgürtel“. Das Gebiet umfasst die Gemarkungen Fischbek und Neugraben, das Nincoper und das Francoper Moor. Es lockt uns mit einem Mosaik aus Feuchtwiesen, Hochstaudenfluren, Mooren und Hecken. Für etliche inzwischen selten gewordene Tier- und Pflanzenarten ein wertvoller Rückzugsraum. Doch bedroht ist auch dieses Gebiet: neue Wohnsiedlungen drängen sich an seine Ränder, Verkehrsprojekte werden geplant. Doch zunächst machen wir (mitten im Moorgürtel) Rast in einem schönen Lokal.

Über die alten historischen Dorfkerne von Fischbek und Neugraben geht unsere rund vierstündige Tour nun in Richtung Neuwiedenthal. Rund 15000 Menschen wohnen in dieser vor Jahrzehnten auf grüner Wiese errichteten „Großwohnsiedlung“. Sie gehört zu den so genannten sozialen Brennpunkten im Bezirk Harburg, denn etliche der Bewohner sind entweder erwerbslos oder von staatlichen Zuschüssen abhängig. Trotzdem: die Siedlung, im Schatten der Harburger Berge, hat ihren Reiz! Wir sehen den Neuwiedenthaler Teich, den alten Lüdershof, etliche Skulpturen und schöne Parkanlagen, wie die am Drachental.

Angebotsnummer: 7505

Hinweis:

Diese Radtour bieten wir nur für feste Gruppen und nach Terminabsprache an. Wie wir das mit Ihnen und ihrer Gruppe vereinbaren können, was das kostet, das erfahren Sie hier.

Alles auf einen Blick
 
Diese Radtour bieten wir nur für Gruppen und nach Terminabsprache an. Wie das geht, was es ggf. kostet, das erfahren Sie hier.
 
Treffpunkt: S-Bahnhof Heimfeld
 
Beginn: nach Absprache
Ende: nach Absprache
 
V-Nummer: 7505
 
Preis: siehe Preisliste
 
 

Neuwiedenthal

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Radtouren und Spaziergänge durch den Ohlsdorfer Friedhof


Ohlsdorfer Friedhof - Althamburgischer GedächtnisfriedhofZu den schönsten und interessantesten Plätzen, die Hamburg zu bieten hat, gehört der Ohlsdorfer Friedhof. Ein Friedhof? Es ist der größte Parkfriedhof der Welt!

Mit seiner gartenkünstlerischen Gestaltung sowie seinem einmaligen Reichtum an Grabmalplastik ist er ein weltweit anerkanntes Gesamtkunstwerk ersten Ranges. Schon im Jahr 1900 auf der Pariser Weltausstellung mit einem Grand Prix ausgezeichnet, ist der Friedhof zugleich ein besonders schönes Naherholungsgebiet.

Unter alten Bäumen können Sie hier den grünen Reichtum unserer Stadt genießen. Hier gedeihen rund 450 Laub- und Nadelgehölzarten und die Teiche und Bäche sind von Wasservögeln so belebt, wie sonst kaum in unserer Stadt. Inmitten einer belebten Metropole, eine Oase der Ruhe! Für alle, die diesen Friedhof nicht oder nur oberflächlich kennen, ein einziger Traum!

Romantisch angelegte Wege mit waldähnlichem Ambiente wechseln hier mit schönen Wasserläufen. Kunstwerke unglaublicher Vielfalt finden sich auf engsten Raum. Zugleich: eine wahre Schatztruhe Hamburgischer Geschichte. Denn auf einer Fläche von etwa 400 Hektar wird die Widersprüchlichkeit unserer Stadt so lebendig und deutlich, wie sonst kaum.

Hamburg News bietet für den Ohlsdorfer Friedhof sowohl Radtouren als auch geführte Spaziergänge an …

Unsere etwa viereinhalbstündige Radtour führt uns zu den markantesten Punkten dieser großen und schönen Parkanlage: Wir durchstreifen den alten historischen Teil mit seinen zahlreichen Engelsfiguren und prächtigen Skulpturen. Wir sehen den Ehrenhain Hamburger Widerstandskämpfer, die in der Zeit des Faschismus Menschenrechte verteidigten. Ebenso den Althamburgischen Gedächtnisfriedhof, wo die Grabmale bedeutender Hamburgerinnen und Hamburger zu bewundern sind. Wir kommen vorbei an der so genannten Dichterecke, wo Schriftsteller, wie zum Beispiel Wolfgang Borchert, ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Wir sehen die Grabstätten von Hans Albers, des ehemaligen Bürgermeisters Johann Georg Mönckeberg (der sich Anfang des 20. Jahrhunderts gegen die Verschärfung des Klassenwahlrechts zur Wehr setzte), und die, der Tierparkfamilie Hagenbeck. Wir stehen vor prächtigen Mausoleen, vor Baumgräbern und Schmetterlingsgärten. Wir bewundern den beeindruckend schönen Rosengarten, den Prökelmoorteich und den Bramfelder See. Naturparadiese erster Güte, in denen selbst der seltene Eisvogel schon beobachtet wurde.

Als Spaziergänge bietet Hamburg News zwei, jeweils etwa zweieinhalb Stunden dauernde Rundgänge an. Während uns der erste Spaziergang „Ohlsdorf 1″ durch den alten historischen Teil führt (Ehrenhain, Revier Blutbuche, Althamburgischer Gedächtnisfriedhof, Ecke der Dichter und Denker, Mausoleum des Tankerkönigs Riedemann, Millionenhügel, Hans Albers …), steht bei „Ohlsdorf 2″ der östlich gelegene neuere Teil (Baumgräber, Schmetterlingsgärten, Rosengarten, Prökelmoorteich und Garten der Frauen…) im Vordergrund. Allerdings bieten wir den zweiten Spaziergang nicht regelmäßig, sondern nur auf gesonderte Anfrage für Gruppen an.

1877 im Zeichen der Säkularisierung als erster Friedhof entstanden, der allen Religionen und Konfessionen offen stand, ist die Vielfalt der künstlerischen Gestaltung in beiden Teilen dieses Friedhofes gewaltig. In Detail zugleich von fast lieblichen Reiz. Ein Gesamtkunstwerk, so interessant, dass man dort gleich tagelang verweilen möchte!

Im Anschluss an unsere Radtouren und Spaziergänge besteht die Möglichkeit zur Einkehr: in einem schönen Restaurant mit direkten Blick auf die Alster!

Veranstaltungsnummer Spaziergang Ohlsdorf 1: 4001
Veranstaltungsnummer Spaziergang Ohlsdorf 2: 4002
Veranstaltungsnummer Radtour: 4003
 

Alles auf einen Blick

Offene Touren

Sa., 12.05.2018 – 11:00 Uhr: Rundgang Ohlsdorf 1

Sa., 16.06.2018 – 11:00 Uhr: Radtour Ohlsdorf

Fr., 29.06.2018 – 15:00 Uhr: Rundgang Ohlsdorf 1

So., 26.08.2018 – 11:00 Uhr: Radtour Ohlsdorf

Sa., 22.09.2018 – 11:00 Uhr: Rundgang Ohlsdorf 1

Wenn Sie an einer dieser Touren teilnehmen möchten, klicken Sie bitte auf »Ticket(s) buchen«.






Rundgang buchen


Radtour buchen



Gruppenveranstaltungen:

Gern organisieren wir für Sie Gruppentouren. Nur Sie legen dann Termin, Uhrzeit und die Dauer Ihrer Radtour fest. Das geht auch schon für kleine Gruppen!

Nachfolgend können Sie etwas zu unseren Preisen erfahren. Mit dem Button »Anfrage für Gruppe« können Sie uns ein Angebot für Ihren Wunschtermin abfordern. Oder Sie buchen gleich direkt. Dann gibt es noch einen Rabatt.

Veranstaltungs-Nr.:
Spaziergang Ohlsdorf 1: 4001
Spaziergang Ohlsdorf 2: 4002
Radtour: 4003

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Radtour durch Finkenwerder, Neuenfelde und Cranz


Unser Ausflug ins Grüne beginnt mit einer fast 30 Minuten dauernden Fährschifffahrt von den Landungsbrücken zum Fähranleger Finkenwerder. Dort angekommen führt uns die folgende etwa vierstündige Radtour zunächst in den südlichen, sehr idyllisch an der Alten Süderelbe gelegenen Teil dieser alten ehemaligen Elbinsel. Sofort sind wir der Großstadt entrückt. Denn über grüne Lungen führt unsere Radtour nun in Richtung der alten Elbdörfer Neuenfelde und Cranz – mitten hinein ins Alte Land! Es ist eines der größten Obstanbaugebiete Deutschlands! Und doch: Wie in kaum einer anderen Region, zeigt sich gerade hier, zu welch zerstörerischen Wirkungen eine Politik fähig ist, die sich fast nur an so genannten Wirtschaftsinteressen orientiert.

Besonders deutlich wird dies in Neuenfelde. In dem hübschen Dorf besichtigen wir die 1682 errichtete St. Pankratius-Pfarrkirche, sehen schöne, meist unter Denkmalschutz stehende Bauernhäuser. Doch nur ein paar Schritte weiter erleben wir hautnah, was es bedeutet, dass dieses Dorf seinen jahrelangen Kampf „David gegen Goliath“ verlor. Der Flugzeughersteller Airbus verlangte von Hamburg, dass die Landebahn seines dort liegenden Werks verlängert wird. Die reicht heute bis an den Dorfkern heran. Zahlreiche neue Arbeitsplätze sollten so entstehen. Zu finden sind die allerdings nicht!

Ein weiteres dieser Elbdörfer, das Fischerdorf Altenwerder, es lag südlich von Finkenwerder, besteht schon nicht mehr. Abgerissen für ein Containerterminal, bleibt dieses Schicksal Neuenfelde und Cranz hoffentlich erspart. Doch der alte Rosengarten, einst eine herrliche Oase der Ruhe, er liegt bereits unter dicken Beton.

Nachdenklich, in einem gemächlichen Tempo, radeln wir weiter nach Cranz. Die 800-Seelen-Gemeinde liegt am westlichsten Zipfel der Hansestadt und gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen der Hamburgerinnen und Hamburger. Am Estedeich sehen wir die mit reichhaltigem Stuck versehenen Gründerzeitbauten, die Obstplantagen in voller Pracht. Noch stärker lassen wir uns jetzt vom Duft der hier liegenden Kaffeegärten anziehen. Sie laden uns zur Verschnaufpause ein.

Vorbei an der Großwerft Sietas und dem neuen Este-Sperrwerk geht es nun zurück zum Mühlenberger Loch. Genauer gesagt: zu dem, was von diesem großen Naturschutzgebiet noch übrig ist. Immerhin: die Elbe erreicht hier eine beachtliche Breite von fast 2,8 Kilometern! Einst mündete im Mühlenberger Loch die Alte Süderelbe. In historischer Zeit Hauptschifffahrtsweg der Elbe, war sie deshalb mehrmals von kriegerischen Auseinandersetzungen berührt. Heute wird dieses herrliche Naherholungsgebiet von neuen Verkehrsprojekten bedroht.

Weiter geht es durch die Backsteinsiedlungen des Ortskerns von Finkenwerder. Dass die in den 20er Jahren entstanden, hatte mit der 1918 gegründeten Deutschen Werft zu tun. Bis zu 6000 Mitarbeiter zählte diese Werft in ihren Glanzzeiten. Hunderte Zwangsarbeiter waren es dann in der Nazi-Zeit …

Vorbei an der Gorch-Fock-Halle mündet unsere Fahrt durchs Grüne schließlich erneut am Fähranleger Finkenwerder, wo wir uns mit dem Fährschiff zurück zu den Landungsbrücken übersetzen lassen.

Angebotsnummer: 7504

Hinweis:
Diese Tour bieten wir nur für feste Gruppen nach Terminabsprache an.

Wie wir das mit Ihnen vereinbaren können, was das kostet, das erfahren Sie hier.

 

Alles auf einen Blick
 
Diese Tour bieten wir nur für feste Gruppen und nach Terminabsprache an. Wie das vereinbart werden kann, was das ggf. kostet, das erfahren Sie hier
 
Treffpunkt: S-Bahnhof Landungsbrücken, Ausgang „Hafentor“
 
Beginn: nach Absprache
Rückankunft: nach Absprache
 
V-Nummer: 7504
 
Preis: siehe Preisliste
 
 

Fahrradfahrerin bei einer Tour von Hamburg News

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