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Innenstadt


Rundgänge in der Innen- und Altstadt sowie in der Speicherstadt und Hafencity


Unsere Stadtführungen und Stadtrundgänge in der Hamburger Innenstadt sowie in der Speicherstadt und Hafencity sind thematisch sehr vielfältig. Hier eine Übersicht zu diesen Stadtführungen (Stadtrundgängen). Stadtrundgänge außerhalb der Innenstadt, also im Hamburger Süden, Norden, Osten und Westen sowie auf der Elbinsel Wilhelmsburg, finden Sie hier. Stadtführungen in St. Pauli, finden Sie hier.


Innenstadt, Alt- und Neustadt, Speicherstadt und Hafencity

 
City-Rundgang: Vom Hauptbahnhof bis zum Rathaus.
Altstadt-Rundgang: Vom Rathaus bis an die Elbe.
Die Hamburger Innen- und Altstadt in 60 Minuten kennenlernen.
Vom Rathaus bis zum Kreuzfahrterminal: Die Innen- und Altstadt,
dann an der Elbe die Speicherstadt und Hafencity kennen lernen.
Rundgang durch die Speicherstadt und Hafencity
– Hamburgs jüngster Stadtteil direkt an der Elbe.
Hamburg an der Elbe: Nach der Besichtigung von Speicherstadt und Hafencity,
mit dem Schiff bis nach St. Pauli und zur Reeperbahn.
Stadtrundgang Hamburg Kompakt: Innen- und Altstadt, Hafencity und Speicherstadt, die Elbe während einer Fährschifffahrt genießen, dann St. Pauli und den Kiez erleben
Hamburg im Mittelalter
Großneumarkt und Gängeviertel
Rundgang durch St. Georg
Rundgang zum Weltkulturerbe Speicherstadt und Kontorhausviertel
Fleete, Häfen und Grenzen – Hamburgs alter Siedlungskern
Schöner, größer, teurer – 140 Jahre Bauboom in der nördlichen Neustadt
Nordische Kirchen, portugiesisches Essen … – die südliche Neustadt
Vom Gängeviertel zur Bürohaus-City: das Kontorhausviertel
Rundgang durch Planten un Blomen
Jugendkultur in den 1930er und 1940er Jahre:
Swingjugend: „verpönt, verfolgt, verhaftet“
Hamburg in der Zeit des Nationalsozialismus
Eine Zeitreise in die Hamburger Innenstadt des Jahres 1933
 

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Jede Woche stattfindende Rundgänge in der Innenstadt und in St. Pauli


Unsere wöchentlich stattfindenden Rundgänge beziehen sich auf unterschiedliche Themen in der Speicherstadt und Hafencity, St. Pauli sowie in der City (Innen- und Altstadt). Gruppen können diese und weitere Themen für eigene exklusiv angebotene Touren aber auch kombinieren.


Stadtrundgang Hamburg Kompakt: Innen- und Altstadt, Hafencity und Speicherstadt, die Elbe während einer Fährschifffahrt genießen, dann St. Pauli und den Kiez erleben
Hamburg an der Elbe: Nach einer Besichtigung von Speicherstadt und Hafencity, während einer Schiffsfahrt den Hafenrand genießen. Schließlich St. Pauli und die Reeperbahn kennenlernen.
Vom Rathaus bis zum Kreuzfahrtterminal. Die Innen- und Altstadt. Dann an der Elbe die Speicherstadt und Hafencity kennenlernen.
Altstadt-Rundgang: Vom Rathaus bis an die Elbe. Die Hamburger Innen- und Altstadt in 60 Minuten kennenlernen.
Matrosen, Rotlicht und Glitzermeile. Ein Rundgang über die Reeperbahn und den Kiez in St. Pauli.
Rundgang durch Speicherstadt und Hafencity – Hamburgs jüngstem Stadtteil direkt am Wasser
Rundgang über den Kiez in St. Pauli und Besuch des St. Pauli Weihnachtsmarktes (nur in der Vorweihnachtszeit ab Mitte November)

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Hamburg Kompakt: Radtouren quer durch den Hamburger Innenstadtbereich


Hamburg, das ist eine Stadt zum Radfahren. Mit unserer Radtour Hamburg Kompakt wenden wir uns dem innerstädtischen Raum zu:

Wir sehen die Alster und den Jungfernstieg, das beeindruckende Kontorhausviertel mit dem Chile-Haus, das alte Rathaus und den Rathaus-Innenhof, dann auch die HafenCity und Speicherstadt und schließlich St. Pauli und den Kiez.

Letzterer galt in historischer Zeit als »Hamburger Berg«, weshalb wir ihn nicht von unten, von den Landungsbrücken aus, zu befahren suchen, sondern von einer Anhöhe am Michel aus. Von diesem geht es zunächst auf einen schönen Höhenweg, von dem wir aus wir von oben auf die Landungsbrücken und den Alten Elbtunnel schauen. Dann sind es nur noch wenige Meter bis zur »sündigen Meile«, der Reeperbahn, und schließlich in Richtung Große Freiheit. Vom Fahrrad-Sessel aus, ist das eine ganz besondere Perspektive.

Abseits der großen Straßen nehmen wir im Anschluss auch schöne Grünanlagen, wie Planten & Blomen, bei dieser gemütlichen und in einem gemächlichen Tempo verlaufenden Radtour mit. Sie erleben die Elbmetropole dabei aus der Sicht eines Menschen, der hier arbeitet und lebt. Also nicht nur das offizielle, das goldene Hamburg soll unser Thema sein, sondern auch das, was bei den Bewohnerinnen und Bewohnern immer wieder zu Diskussionen führte und führt. In der Geschichte der Stadt und in ihrer Gegenwart. Kurz und gut: diese Radtour, sie ist »een lütt beten anners«, wobei aber auch das Lachen und der Spaß nicht zu kurz kommen!

Bei dieser Tour beziehen wir zudem auch die Wünsche der Teilnehmenden mit ein. Wird beispielsweise nach der »Hammaburg« gefragt, radeln wir mit Sicherheit am Domplatz vorbei, wo die einst stand. Besteht der Wunsch zwischendurch mal für ein kleines Getränk einen Stopp zu machen, so ist natürlich auch das möglich.

Nach dieser etwa drei- bis dreieinhalbstündigen Tour haben Sie jedenfalls einen guten Überblick über Hamburg. Sie lernen unsere Stadt im Kreis einer netten Radtour-Gruppe und eines erfahrenen Radtour Guide kennen.

Teilnahmevoraussetzungen für die Radtour Hamburg Kompakt

DSC_0110Bitte bringen Sie ein eigenes Rad mit. Ist Ihnen dies nicht möglich, so besteht für Sie die Möglichkeit bei »StadtRad Hamburg« ein Rad zu leihen. Im innerstädtischen Raum gibt es überall Radterminals an denen Sie bequem und einfach mit einer EC- oder Kreditkarte sich innerhalb von 2 Minuten ein Rad leihen können. Denkbar ist auch, dass Sie sich zuvor online registrieren. Dann geht es noch schneller. Später können Sie das Rad dann an einem x-beliebigen anderen Terminal wieder abgeben. Diese Radtour Hamburg Kompakt startet übrigens direkt an einem solchen Terminal!

Gruppen ab 5 oder 6 Personen können wir zudem einen Kontakt zu einem privaten Rad-Verleiher herstellen, der Ihnen die Räder rechtzeitig anliefert und auch wieder abholt. Klar ist, dass wir bei diesem besonders gute Preiskonditionen haben, so dass Sie ihre Räder also nirgendwo günstiger erhalten!

Unser Tour ist mit rund 13 bis 15 Kilometer für alle Beteiligten gut zu schaffen. Es kommt uns nicht auf Tempo an, sondern darauf das Radfahren zu genießen!

Wünschen Sie dazu weitere Infos, dann rufen Sie uns bitte an (017649211515) oder noch besser: Sie schicken Sie uns eine Mail: „info@hamburg-news.org“. Wir antworten prompt!

Alles auf einen Blick

Gruppentouren

Diese Tour bieten wir in dieser Saison für Gruppen an.

Gern organisieren wir für Sie Gruppentouren. Nur Sie legen dann Termin, Uhrzeit und die Dauer Ihrer Radtour fest. Das geht auch schon für kleine Gruppen!

Nachfolgend können Sie etwas zu unseren Preisen erfahren. Mit dem Button »Anfrage für Gruppe« können Sie uns ein Angebot für Ihren Wunschtermin abfordern. Oder Sie buchen gleich direkt. Dann gibt es noch einen Rabatt.

Veranstaltungs-Nummer: 0500.

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Schöner, größer, teurer – 140 Jahre Bauboom in der nördlichen Neustadt


Der KornträgergangWir starten unsere Führung an einer städtebaulich imposanten Stelle: vor uns liegt die Binnenalster, deren nahezu quadratische Wasserfläche von eindrucksvollen Büro- und Hotelbauten gesäumt wird, mit der stattlichen Lombardsbrücke im Hintergrund. Wer denkt schon daran, dass wir diese Postkarten-Idylle gewerblichen und militärischen Anforderungen sowie einer historische Katastrophe zu „verdanken“ haben!?

Der Jungfernstieg hinter uns – heute Hamburgs Vorzeige-Boulevard – wurde Mitte des 13. Jahrhunderts aufgeschüttet, um das Flüsschen Alster für den Betrieb einer Wassermühle aufzustauen. Die Anlage der Stadtbefestigung ab 1615 trennte dann den Stausee in Außen- und Binnenalster. Bis heute ist an dieser Stelle der Stadtwall zu erkennen. Ihre charakteristische Erscheinung mit regulierten Ufern und breiten Promenaden erhielt die Binnenalster aber erst nach dem Großen Brand 1842.

Das Viertel rechts und links der Straße Colonnaden, die wir auf unserem Weg zum Gänsemarkt durchschreiten, verdankt seine Entstehung profaneren Gründen: hier blühte die Bauspekulation der „Boom-Jahre“ nach der Reichsgründung 1871. Zuvor standen hier noch klassizistische Villen und Doppelhäuser, bis ein privates Baukonsortium unter Federführung der Brüder Wex eine Privatstraße quer diagonal durch das Quartier brach und gewinnbringend mit herrschaftlichen, repräsentativen Wohn- und Geschäftshäusern bebauen ließ. Dem Clan der geschäftstüchtigen Wex-Brüder und ihren „Sanierungs-Maßnahmen“ werden wir am Ende der Führung beim Großneumarkt noch einmal begegnen.

Vorerst schlendern wir die Dammtorstraße hinunter. Zwischen Gänsemarkt und Holstenwall herrscht schon heute reges geschäftiges und kulturelles Treiben. Hier soll künftig, den Wünschen von ansässigen Geschäftsleuten und Investoren folgend, eine breite Prachtstraße entstehen. Die geplante Umbenennung in „Opernboulevard am Dammtor“ scheint vom Tisch – die Orientierung an einer gehobenen, zahlungskräftigen Klientel ist geblieben. Vorbei an der jüngst (in diesem Sinne) umgebauten ehemaligen Oberpostdirektion nähern wir uns den Prachtbauten am Holstenwall von einer ungewohnten Seite und erfahren, was es mit diesen sogenannten „Reichsfolgebauten“ auf sich hat.

Das abwechslungsreiche Gesicht der nördlichen Neustadt zeigt sich wenige Meter weiter: zwischen Valentinskamp und Kaiser-Wilhelm-Straße prallen Welten aufeinander. Lange Zeit von der Stadtplanung nahezu vergessen, wirkt das Unilever-Hochhaus, ein Klassiker der Nachkriegsmoderne, inzwischen fast verloren zwischen all dem Glas und Stahl der neuen Bürobauten, die das ganze Viertel zu erobern scheinen. „Das ganze Viertel? Nein!“ Eine kleine Gruppe von Kreativen bot dem Investoren-Karussell mit Erfolg die Stirn und die historische Häuserzeile am Valentinskamp konnte erhalten bleiben.

Der Abschluss unseres Spaziergangs führt durch das Quartier zwischen Breiter Gang, Rademachergang und Kornträgergang. Hier lag der letzte Abschnitt der seit 1900 von städtischer Seite vorgenommenen Sanierung (sprich Abriss) der Gängeviertel. Aufgrund der nicht zuletzt politischen Motivation der Sanierung erstaunt es fast, dass hier ab 1936 namhafte Genossenschaften und Baugesellschaften qualitativen Wohnraum schufen …

Alles auf einen Blick

Gruppenveranstaltungen:

Gern organisieren wir für Sie Gruppentouren. Nur Sie legen dann Termin, Uhrzeit und die Dauer Ihres Rundgangs fest. Das geht auch schon für kleine Gruppen!

Nachfolgend können Sie etwas zu unseren Preisen erfahren. Mit dem Button »Anfrage für Gruppen« können Sie uns ein Angebot für Ihren Wunschtermin abfordern. Oder Sie buchen gleich direkt. Dann gibt es noch einen Rabatt.

Veranstaltungsnummer:
1006

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Swingjugend: „verpönt, verfolgt, verhaftet“


Jugendkultur und Jugendmusik in den 1930er und 40er Jahren

Kongo mit Freund (Sept. 1940)Swing? Was ist überhaupt Swing? „Eine flott gespielte rhythmische Tanzmusik, die wir gut finden“ so brachte es ein Swing-Anhänger Anfang der 1940er Jahre in einem Verhör lapidar auf den Punkt. Diese Antwort sagt vielleicht mehr als Definitionen aus einem Musiklexikon. Sie wollten eigentlich nur ihre Musik hören!

Dieser Rhythmus kam Mitte der 1920er Jahre mit dem Jazz aus den USA nach Deutschland. Sofort war der Swing deutsch-nationalen Kräften ein Dorn im Auge. Er galt als „undeutsch, entartet und widerliches Gequäke“. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten tauchten immer mehr „Swing tanzen verboten“ Schilder in den Tanzcafés auf. Anders als der Jazz, der ab 1935 im Radio nicht mehr gespielt werden durfte, gab es für Swingmusik vorerst kein offizielles Verbot und deutsche wie internationale Tanzkapellen und Swingbands konnten ihre „flotte Musik“ in den Cafés, Kasinos und Bars entlang der „Swingmeile“ zwischen Jungfernstieg und Dammtor spielen.

Eng mit dieser Musik war ein Lebensgefühl verbunden, aus dem sich eine eigene Jugendkultur entwickelte und diese war in jeder Weise konträr zum politisch verordneten Jugendbild. Ihre auffällige Kleidung, die langen Haare und ihre legere Lebensweise machten die Swingjugendlichen in den Augen der Nationalsozialisten zu „degenerierten, kriminellen und asozialen Elementen“. Sie versteckten sich aber nicht, sondern suchten die Öffentlichkeit. Die Stadt war ihre Bühne und aus dem Koffergrammofon daddelte die Swingmusik. Welch eine Provokation! Ab 1937/38 kam es in Hamburg zu Überwachungen der Swing-Szene durch die Geheime Staatspolizei und nach Kriegsbeginn zu massiver Verfolgung Stadthaus Rückfront mit Seufzerbrückebis hin zu zahlreichen Verhaftungen.

Unser Rundgang durch die Neustadt zeigt die verschiedenen Facetten der Swing-Szene mit ihren Lokalen, Treffpunkten und ihrer Musik. Ausgehend vom Alsterpavillon begeben wir uns auf Spurensuche nach den feinen Tanzcafés entlang der „Swingmeile“ und den einfachen Bierkneipen, wo im Hinterzimmer trotz des seit Kriegsbeginn geltenden Tanzverbotes abgehottet wurde. Unser Augenmerk ist dabei aber vor allem auf die gesellschaftlichen und politischen Aspekte gerichtet, auf die zunehmende Kriminalisierung, die Verfolgung und die Verhaftungswelle ab 1942. So erreichen wir abschließend das Stadthaus, bis 1943 Sitz der Gestapo. In ihren berüchtigten Verhörzellen mussten zahlreiche aufgegriffene Swingjugendliche Demütigungen und Misshandlungen über sich ergehen lassen. Auch der eingangs erwähnte junge Swingheini – seine lapidare Antwort war ihm nicht gut bekommen…

[Ausarbeitung: mit freundlicher Unterstützung des Barmbeker Schallarchiv]

Alles auf einen Blick

Offene Touren

Di., 15.05.2018 – 18:30 Uhr
Di., 12.06.2018 – 18:30 Uhr
Di., 14.08.2018 – 18:30 Uhr

Treffpunkt: Jungfernstieg 52.
Dauer: 2.5 Stunden
Preis: 17,50 €

Wenn Sie sich an einer dieser Veranstaltungen beteiligen möchten, klicken Sie bitte auf „Ticket(s) buchen“.






Zum Ticketshop



Gruppenveranstaltungen:

Gern organisieren wir für Sie Gruppentouren. Nur Sie legen dann Termin, Uhrzeit und die Dauer Ihres Rundgangs fest. Das geht auch schon für kleine Gruppen!

Nachfolgend können Sie etwas zu unseren Preisen erfahren. Mit dem Button »Anfrage für Gruppen« können Sie uns ein Angebot für Ihren Wunschtermin abfordern. Oder Sie buchen gleich direkt. Dann gibt es noch einen Rabatt.

Veranstaltungsnummer:
1010

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Vom Hauptbahnhof bis zum Rathaus und zur Alster


Rathaus HamburgBeeindruckend schön, geprägt aber auch durch dunkle Schatten der Vergangenheit – mit Hamburg News erleben Sie die Hamburger Innenstadt in einer anderen, meist wohl unbekannten Art und Weise. Denn beginnend und endend am Hauptbahnhof, tauchen wir nicht nur zwei Stunden lang in die jüngere Geschichte, sondern sehen auch, wie faszinierend und schön, zugleich wie widersprüchlich Hamburg noch bis heute ist.

Zunächst am City-Hof, jenen ersten vier unter Denkmalschutz stehenden Hochhäusern Hamburgs. Dann im Kontorhaus-Viertel. Von typischen Merkmalen des Klinkerexpressionismus geprägt, gehören dort der Sprinkenhof, das Chilehaus und der Meßberghof zu den prägnantesten Gebäuden.

Noch tiefer in die Geschichte tauchen wir in der Altstadt. Wir sehen die ältesten Speicher Hamburgs, in der historischen Deichstraße am Nikolaifleet auch die Reste des ganz alten Hamburgs. Größtenteils sonst beim „Großen Brand“ des 19. Jahrhunderts in nur wenigen Stunden vernichtet.

Sehenswert die schmalen Durchgänge, die zu den Fleeten führen. Ebenso die Trostbrücke, die das Nikolaifleet überspannt und vor dem Brand das Zentrum des alten Hamburgs markierte.

Chile-HausDoch bevor es zur Trostbrücke geht, einst der Ort des alten Hamburger Rathauses und zugleich die Grenze zwischen der alten bischöflichen Altstadt und der gräflichen Neustadt, sind wir am Domplatz und damit an der Wiege Hamburgs. Denn hier lag einst die Hammaburg, später dann der Mariendom und in jüngerer Zeit Hamburgs erstes bürgerliches Bildungsinstitut. Um die Gestaltung des Platzes, der heute die Monumente des alten Doms nachzeichnet, gab es in den 90er Jahren eine intensive Debatte.

Dann stoßen wir noch auf den monumentalen Turm der alten im zweiten Weltkrieg völlig ausgebrannten Nikolai Kirche. Stehen geblieben ist nur der Turm, der beachtliche 147 Meter hoch ist.

In die Gegenwart wechselnd, geht es im Anschluss zur Handelskammer und zur Börse, auch in den Neuen Wall, der zu den teuersten Flanier- und Einkaufsmeilen Hamburgs gehört. Dem Fleet weiter folgend gelangen wir zu den Alsterarkaden und zum Rathaus. Dessen Architektur – sie sagt uns bei genauerer Betrachtung sehr viel über die Hamburgerinnen und Hamburger.

Am Jungfernstieg genießen wir abschließend noch einen herrlichen Blick auf die Alster, die einst in ihrer heutigen Form als Stausee entstand.

Alles auf einen Blick

Gruppenveranstaltungen

Diese Tour bieten wir nur für feste Gruppen an. Wenn Sie für Ihre Gruppe daran interessiert sind, erfahren Sie hier wie Sie das organisieren können und was das dann kostet.

Oder Sie klicken oben auf die blauen Button „Preise Gruppen“, „Gruppenbuchung“ und „Anfrage für Gruppen“. Dann öffnen sich entsprechende Informations- und Kontaktformulare.

Treffpunkt: Glockengießerwall 1 (in der Nähe des Hauptbahnhofs).

Dauer: 2.5 Stunden

Veranstaltungsnummer:
1001

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Rundgang + Stadtführung Hamburg im Mittelalter


Auf diesem Rundgang durch die Hamburger Altstadt, mehrere Hamburger Hauptkirchen dabei passierend, geht es um das Leben und die Bräuche der Hamburgerinnen und Hamburger im Mittelalter.

Gleich zu Beginn unseres Rundgangs „beamen“ wir uns deshalb in das Jahr 1330 zurück. Damals kämpfte Hamburg noch um seine Freiheit! Eine fremde Stadt. Doch zum Glück haben wir eine Stadtkarte aus dieser Zeit dabei. So erkennen wir schnell, dass wir uns zu Beginn unseres Rundgangs in der „Steenstrate“ befinden.

Wir sind im „St. Jacobi Kirchspiel“, einem Armutsbezirk, in dem viele „Beisassen“ wohnen. Illegal Zugewanderte, die in der 5.000-Einwohner-Stadt als billige Arbeitskräfte genutzt werden. Ihren adeligen Herren auf dem Lande sind die armen Teufel davon gelaufen …

Von St. Jacobi ist es nicht weit bis zu Sankt Maria, einem großen mächtigen Dom, der überall zu sehen ist. Hinter ihm liegt an der „Reykenstrate“ der „Olde Market“, wo es schönen heißen Würzwein gibt und es außerdem nach Bier riecht, denn fast 400 Brauerei-Betriebe sind allein in diesem Stadtviertel anzutreffen. Kein Wunder, denn das Hamburger Bier macht „unfruchtbare Weiber wieder fruchtbar“, gibt dunklen Gesichtern eine lebendige Farbe. 10 bis 15 Liter Bier am Tag verbraucht jeder gut verdienende Bürger …

Dann geht es weiter zur Rolandstatue, die als Symbol für die Freiheit, die Freiheit vom Adel, in der Stadt nun seit einigen Jahren zu bewundern ist …

Kurz darauf sind wir am „Olde Radhus“, wo gerade ein Rezess durch Bürgermeister Kersten Miles verlesen wird. Dort treffen wir Simon von Utrecht, einen Holländer, der aber inzwischen das Bürgerrecht hat. Er erzählt uns von seinem Feldzug gegen Claus Störtebecker …

Hinweis: Da es aus diesen alten Zeit keine Gebäude mehr gibt (mit Ausnahme der Ruine des ehemaligen Bischofturms, den wir uns anschauen werden), lebt dieser Rundgang vor allem durch die Erzählungen des Stadtführers, der während des Rundgangs in die Rolle eines Ratsherren schlüpft. An Hand einer alten Karte, die jede/r Teilnehmende als Kopie erhält, ist die Struktur der Stadt, deren wesentliche räumliche Züge noch bis heute erhalten sind, deutlich zu erkennen. Bestimmte Symbole, die an verschiedenen Gebäuden zu erkennen sind, auch der Verlauf bestimmter Straßenzüge, dienen dabei als Haltepunkte, um den Erzählungen des Stadtführers einen räumlichen Bezug zu geben.

Hamburg kämpfte damals noch um seine Freiheit. Wie das geschah, das ist Thema des Rundgangs. Ebenso wie die Hamburger Tradition des Bierbrauens.

Alles auf einen Blick

Offene Touren

Fr., 13.04.2018 – 17:00 Uhr
Fr., 05.10.2018 – 17:00 Uhr

Treffpunkt: St. Jacobi Kirche beim Kirchencafé – Jakobikirchhof
Dauer: 2 Stunden
Preis: 13 €

Wenn Sie sich an einer dieser Veranstaltungen beteiligen möchten, klicken Sie bitte auf „Ticket(s buchen“.






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Gruppen-Touren

Gern organisieren wir für Sie Gruppentouren. Nur Sie legen dann Termin, Uhrzeit und die Dauer Ihrer Radtour fest. Das geht auch schon für kleine Gruppen!

Nachfolgend können Sie etwas zu unseren Preisen erfahren. Mit dem Button »Anfrage für Gruppen« können Sie uns ein Angebot für Ihren Wunschtermin abfordern. Oder Sie buchen gleich direkt. Dann gibt es noch einen Rabatt.

Veranstaltung-Nr.: 1007

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Neu für Hamburg Besucher: City, Hafen und Reeperbahn auf einen Blick!


Grosse FreiheitEin abwechslungsreiches Programm, das vor allem für Hamburg-Besucher oder Touristen gut geeignet ist, sich einen ersten Überblick über unsere Stadt zu verschaffen, bietet Hamburg News nun neu an!

Unter dem Stichwort Hamburg Kompakt nimmt ein geführter Spaziergang sowohl Teile der Innenstadt, als auch die Speicherstadt und HafenCity, wie Teile der Reeperbahn und die Hafenmeile an den Landungsbrücken mit.

Diese neue Führung wird zunächst nur für feste Gruppen angeboten, erfreut sich bei diesen aber schon großer Beliebtheit!

Näheres dazu erfahren Sie hier.
 

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