Die Sonne strahlte an diesem Samstag mit den etwa 100 Kindern und Jugendlichen, die mit Hamburg News unsere norddeutsche Metropole und den Hafen erlebten, fast um die Wette. Ein schöner Tag. Und doch: eher hektisch war das Treiben am Anleger Kayen, wo unsere Jugendlichen aus unterschiedlichen Ländern Afrikas, Asiens und Südamerikas zwei unserer Barkassen bestiegen. Denn in unmittelbarer Nähe am Kreufahrtterminal in der HafenCity, lag an diesem Tag der Luxuskreuzliner Queen Mary II.

Dessen Passagiere kamen aus aller Welt. Genau wie unsere Gäste. Letztere allerdings per Bahn aus St. Peter Ording (das liegt an der Nordsee). Dort führt das Goethe-Institut mehrmals im Jahr Sprachkurse für Jugendliche aus so genannten Entwicklungsländern durch. Die Kontraste, sie hätten an diesem Tag kaum größer ausfallen können.

Wir waren aufgeregt. Wir – das waren Peter Wagner (er ist Betriebsrat im Gesamthafenbetrieb Hamburg und arbeitet im Hafen schon seit 1966), seine Frau Helga und unser Stadtführer Andreas. Denn Jugendlichen aus anderen Ländern unseren Hafen zu zeigen, dort auf die Widersprüche hinzuweisen und zugleich in die leuchtenden Augen solcher Jugendlichen zu schauen, die aus Ländern kommen, wo es den meisten Menschen meist nicht so gut geht, das ist für uns schon etwas Besonderes!

Die Queen Mary II – Peter erzählte wie er im Hafen einst angefangen war, wie schwer die Arbeit war, wie froh man über jede Banane war, die hier und dort zusätzlich abfiel … Und dann dieses Schiff, wo in den Luxuskabinen die Wasserhähne zum Teil vergoldet sind. Was soll das, fragte unser „Engel von der Kaikante“ etwas angekratzt. „Engel von der Kaikante“, so nennen Hamburger Medien Wagner manchmal, denn Peter ist nicht nur Docker und Betriebsrat, sondern er kümmert sich in seiner betrieblichen Sozialarbeit auch um Kolleginnen und Kolegen, denen es manchmal nicht so gut geht … Selbst eine Hafenmedaille hat er dafür schon erhalten.

Beieindruckt von dem Schiff waren unsere Jugendlichen trotzdem. Die Werftarbeiter, die verstehen ihr Handwerk, so ging Peter auch darauf ein.

Überhaupt unser Hafen, der hat es in sich: wir kamen vorbei an großen Schrotthaufen – bestimmt für den Export nach China. Aber auch an leeren Terminals, wo in der Wirtschaftskrise nun eben jene Schiffe aus dem fernöstlichem Land häufig fehlen. In der Speicherstadt gab es viel zu erzählen über die wundervollen Bauten, über die Kraft des Wassers, auch über die Kraft der Hafenarbeiter, die 1896 hier ihren ersten großen Streik führten.

So war die Fahrt nicht nur für die Jugendlichen ein besonders Erlebnis …

Wir zeigen Ihnen hier zwei Slight-Shows von dieser Fahrt mit insgesamt 80 Motiven. Wenn Sie eines dieser Motive downloaden möchten, dann klicken Sie für die erste Show bitte hier; und für die zweite Show bitte hier. Auf der Web-Seite von Imageloop doppelklicken Sie dann die einzelnen Motive, so dass Sie diese in einer geeigneter Größe auf ihren PC herunter laden können.

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